Foto: MTV Heide

Souveräner Sieg in Heide

22.11.2021

Mit einem ungefährdeten 20:36 (11:16) Auswärtserfolg beim Aufsteiger aus Heide feierten die SPREEFÜXXE ihren siebten Sieg im neunten Spiel und belegen weiterhin mit 14:4 Punkten den vierten Tabellenplatz.

Die Berlinerinnen gingen gleich im ersten Angriff durch Kapitänin Vesna Tolic mit 1:0 in Führung. Doch nur langsam fanden die FÜXXE ins Spiel. Bis zum 6:6 in der 11. Minute konnte der Aufsteiger mithalten und erzielte immer wieder den Ausgleich. Nach einem gehaltenen Siebenmeter von Maria Gladun kam der FÜXXE Express ins Rollen. Auch die Auszeit von Heide Trainer Helge Thomsen beim Zwischenstand von 6:9 (15. Minute) konnte daran nichts mehr ändern. Mit schnellen Kontertoren und schönen Angriffskombinationen bauten die FÜXXE die Führung Tor um Tor aus. Beim Spielstand von 11:16 ging es in die Pause.

„Wir haben uns zu Anfang wirklich schwergetan. Unsere nicht erfolgreichen Abschlüsse im Angriff und die langen Angriffe von Heide haben uns Probleme bereitet. Mit fortschreitender Spielzeit haben wir aber immer besser ins Spiel gefunden und hatten auch einige Situationen dabei, die wir zu Anfang der Saison so noch nicht lösen konnten. Das Spiel hat uns gezeigt, dass wir uns in einem stetigen Entwicklungsprozess befinden und wir uns von Woche zu Woche weiterentwickeln,“ analysierte Kreisläuferin Tina Wagenlader nach dem Spiel.

Auch in der zweiten Halbzeit bot sich den 200 Zuschauern im Sportzentrum Hemmingstedt das gleiche Bild. Die Hauptstädterinnen spielten souverän weiter. Trainerin Susann Müller konnte fleißig durchwechseln, so dass alle Spielerinnen Einsatzzeiten bekamen. „Ich freue mich sehr, dass wir unseren Stiefel hier so souverän runtergespielt haben,“ zeigte sich die FÜXXE Trainerin nach dem Spiel zufrieden. „Wir hatten wirklich gute Phasen und konnten auch einiges ausprobieren.“

Beim 15:25 in der 45. Minute erzielte Lynn Molenaar die erste Zehn-Tore-Führung. In der darauffolgenden Phase des Spieles konnten die FÜXXE durch eine aggressive Abwehr zehn Minuten ohne Gegentor bleiben und den Vorsprung auf 19:33 (57. Minute) ausbauen. Mit ihrem gehaltenen Siebenmeter elf Sekunden vor Schluss besiegelte Torfrau Chantal Pagel den 20:36 Endstand.

Für die SPREEFÜXXE steht nun durch eine Verlegung erneut ein spielfreies Wochenende an. Das nächste Spiel findet am Samstag, den 4.12.2021 um 17:30 Uhr in Harrislee statt.

MTV Heide: Zietz, Tapkenhinrichs; Fahl 1, Adusei 2, Berwald, Punzius 3/1, Olf, Mader, Kretschmann 5, Pfleiderer 4, Thomsen 5/1, Saur, Thomssen

FÜXXE: Gladun, Pagel 1; Kolosove 5, Tolic 1, Molenaar 9, Höbbel, Gouveia 4, Trabelsi 2/1, Wagenlader 3, Aula 1, van der Linden 2, Vlug 4, Dekker 3, Baßiner 1

 

SPREEFÜXXE zu Gast beim Aufsteiger im Norden

19.11.2021

Am Samstag begeben sich die FÜXXE wieder auf Reisen. Die Fahrt geht ins knapp 400 km entfernte Hemmingstedt, wo sich die Heimspielstätte des Aufsteigers MTV Heide befindet.

Die Schleswig-Holsteinerinnen schafften in der vergangenen Saison den Aufstieg in die 2. Handball Bundesliga der Frauen. Mit momentan 3 Siegen und 4 Niederlagen belegt die Mannschaft von Trainer Helge Thomsen den 11. Platz. Zwei überraschend hohe Siege feierte man gegen Bremen (34:26) und zuletzt gegen Herrenberg (29:42).

FÜXXE Trainerin Susann Müller sieht ihr Team allerdings in der Pflicht. „Nach der Niederlage gegen Waiblingen im letzten Heimspiel erwarte ich eine Reaktion meiner Mannschaft“, so die 33-jährige. „Wir hatten viel Zeit in den letzten 2 Wochen im Training an gewissen Dingen zu arbeiten und ich hoffe, dass wir es schaffen diese nun auch im Spiel umzusetzen.“

Besonders achten müssen die Berlinerinnen dabei auf die beiden besten Heider Torschützinnen. Die Rückraumspielerinnen Levke Kretschmann (57 Tore) und Britt Punzius (34 Tore). FÜXXE Spielmacherin Linea Höbbel und ihre Mannschaftskameradinnen sind gewarnt: „Wir müssen von Anfang an mit vollem Fokus in das Spiel gehen, da Heide eine sehr gute und eingespielte Mannschaft ist. Als Team müssen wir uns konzentriert, mit Disziplin und guten Abschlüssen präsentieren, sodass wir am Ende die zwei Punkte mit nach Berlin nehmen können.“ 

Heides Trainer Helge Thomsen sieht das Spiel für seine Mannschaft als reines Lernspiel. „Neben der fehlenden 2.Liga Erfahrung kommen jetzt eine dreiwöchige Spielpause und zwei weiterhin verletzte Stammspielerinnen dazu. Wir müssen gegen andere Mannschaften unsere Punkte holen.“

Anpfiff ist am Samstag, den 20. November 2021 um 17 Uhr im Sportzentrum Hemmingstedt.

Einen Livestream findet Ihr unter:

https://sportdeutschland.tv/2-handball-bundesliga-frauen/2-hbf-mtv-heide-vs-fuechse-berlin

Unnötige Niederlage im Spitzenspiel

08.11.2021

Am vergangenen Samstag mussten die SPREEFÜXXE ihre zweite Saisonniederlage hinnehmen. Gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Waiblingen verloren die Berlinerinnen mit 20:22.

Von Spielbeginn an war klar zu sehen, dass die Abwehrreihen dominieren und es eine torarme Partie werden würde. Beide Abwehrreihen standen kompakt und sowohl Tigers Celina Meißner, als auch SPREEFÜXXes Torfrau Chantal Pagel wehrten ein ums andere Mal die Bälle ab.

Waiblingens Vanessa Nagler traf in der 2. Minute per Siebenmeter zum 0:1. Die FÜXXE fanden gut ins Spiel und konnten durch Treffer von u.a. Molenaar und Wagenlader mit 4:2 in Führung gehen (11. Minute). Doch der Fehlerteufel schlich sich im Angriff der Hauptstädterinnen ein. So konnte die blitzschnelle Rabea Pollakowski ihr Team mit zwei Kontertoren in Folge mit 4:5 in Front bringen (13. Minute). In der 17. Minute nahm Trainerin Susann Müller beim Stand von 6:7 ihre erste Auszeit. Doch diese brachte nicht die gewünschte Wirkung und so waren es erneut Pollakowski und Jäger, die die Führung der Waiblingerinnen bis zur Halbzeit auf 8:11 ausbauen konnten. 

In der zweiten Hälfte bekamen die Zuschauer in der Sporthalle Charlottenburg zwar ein spannendes Spiel, aber wenig Tore zu sehen. Simona Kolosove eröffnete die Halbzeit mit ihrem 2. Treffer und verkürzte auf 9:11. Nachdem Anais Gouveia in der 45. Minute die 17:16 Führung für die FÜXXE griff Waiblingens Trainer Thomas Zeitz zur grünen Karte. Nach zwei darauffolgenden Treffern seiner Mannschaft wechselte die Führung zu den Baden-Württembergerinnen (17:18 /49. Minute). Zwar konnte Anais Gouveia den erneuten Ausgleich zum 19:19 in der 50. Minute herstellen, doch ein vergebener Siebenmeter und die angesprochenen leichten Fehler ließen am Ende den Gegner im FUXXBAU jubeln.

„Wir haben uns gegen die Abwehr der FÜXXE schwergetan,“ analysierte er nach dem Spiel. „Dafür haben wir in der Defensive, im Rückzugsverhalten und auf der Torhüterposition ein starkes Spiel gemacht und am Ende nicht unverdient gewonnen. Das war heute ein typischen Top-Spiel was von Kampf und vielen Fehlern geprägt war.“

Die vielen unnötigen Ballverluste ihrer Mannschaft waren es auch, die FÜXXE Trainerin Susann Müller fassungslos machten. „Wir haben mehr als 15 Fehler in diesem Spiel gemacht. Gerade in der Endphase haben wir Waiblingen damit zu leichten Toren verholfen. Wir hatten es selbst in der Hand und haben den Sieg verschenkt,“ zeigte sich Müller enttäuscht. 

Das kommende Wochenende haben die FÜXXE durch das Ausscheiden im DHB Pokal gegen den Erstligisten Blomberg spielfrei. Das nächste Spiel findet am Samstag, den 20. November um 17 Uhr beim MTV Heide statt.

FÜXXE: Gladun, Pagel; Kolosove 4, Tolic 1, Molenaar 3, Höbbel, Gouveia 5, Trabelsi 1, Wagenlader 1, Aula, van der Linden 1, Vlug 2, Dekker 2, Baßiner

TIGERS: Wunsch, Meißner; Sabljak, Nagler 7/4, Schraml, Hagen 3, Klingler, Brand 1, Hammer, Wulf, Bergfeld, Henkel 2, Ridder, Jäger 2, Pollakowski 7/1

Erneutes Topspiel im FUXXBAU

05.11.2021

Am Samstag kommt es wie auch schon vor zwei Wochen zum Spitzenspiel der 2. Handball Bundesliga. Die SPREEFÜXXE aus Berlin empfangen die Tigers aus Waiblingen. Erster gegen Zweiter.

Die Mannschaft von Trainer Thomas Zeitz ist bislang mit weißer Weste durch die Saison gekommen. Dabei stehen u.a. Siege gegen Lintfort, Herrenberg und der überraschend hohe Erfolg gegen den Erstligaabsteiger aus Göppingen (21:33) zu Buche. Besonders auffällig im breiten Kader sind die beiden Rückraumspielerinnen Vanessa Nagler und Sinah Hagen, sowie die schnellen Außen Rabea Pollakowski und Leonie Henkel. Auf diese vier sind insgesamt 133 von 217 Toren der Waiblingerinnen verteilt. Dazu sind die Tigers auf allen Positionen mindestens doppelt gut besetzt. 

 „Wir sind was die Punkte angeht optimal in die Saison gestartet. Und handballerisch haben wir ebenfalls einen durchaus ordentlichen Start hingelegt,“ so Zeitz, „ich freue mich riesig auf das Spiel gegen die FÜXXE. Sie sind für mich nach wie vor mit Göppingen die beiden favorisierten Teams auf den Aufstieg. Gerade die zweite Welle ist eine extrem starke Waffe, auf die wir vorbereitet sein müssen. Dazu kommen dann individuelle Qualitäten, unter anderem von Lynn Molenaar, die für mich zu den besten Rückraumspielerinnen in Liga 2 gehört.“

Auch FÜXXE Trainerin Susann Müller freut sich auf das Topspiel: „Waiblingen hat einen optimalen Saisonstart hingelegt. Natürlich werden wir alles dafür tun ihrer Siegesserie ein Ende zu setzen. Meine Mannschaft hat sich nach der Niederlage in Ketsch extrem weiterentwickelt und ich wünsche mir, dass wir gegen Waiblingen einen weiteren Schritt nach vorne machen.“

Dabei käme es laut Müller vor allem darauf an, den starken Rückraum und den Spielfluss der Baden-Württembergerinnen zu unterbinden. „Für uns wird es erneut darum gehen eine stabile, aggressive Abwehr zu stellen und im Angriff mit viel Mut zu agieren.“

FÜXXE Kapitänin Vesna Tolic gibt sich vor dem Spiel kämpferisch: „Es steht ein echtes Topspiel vor uns. Waiblingen ist sehr breit aufgestellt und hat eine ganz starke Mannschaft. Wir wissen, dass es ein schweres Spiel wird, aber wir wollen uns als Team präsentieren und mit der richtigen Mentalität werden wir kämpfen und alles investieren, um das Spiel zu gewinnen.“

Anpfiff ist am Samstag, den 6. November 2021 um 19:30 Uhr in der Sporthalle Charlottenburg. Tickets gibt es an der Abendkasse. Sportdeutschland übertragt das Spiel im Livestream.

 

Foto: TV Aldekerk

01.11.2021

Ungefährdeter Sieg in Aldekerk

Mit einem deutlichen 24:39 Sieg beim Aufsteiger Aldekerk konnten die SPREEFÜXXE den zweiten Tabellenplatz erobern.

In der 2. Minute erzielte Djazzmin Trabelsi das 1:0 für die Gäste. Vor allem in der Anfangsphase des Spiels kamen die FÜXXE immer wieder zu leichten Kontertoren und konnten ihre Führung Tor um Tor ausbauen. In der 8. Spielminute beim Stand von 1:7 zog Aldekerks Trainerin Yvonne Fillgert ihre erste Auszeit. Daraufhin konnten Birga van Neerven und Svenja Rottwinkel zwar auf 3:7 verkürzen, doch der FÜXXE-Express kam schnell wieder ins Rollen. Die 205 Zuschauer in der Vogteihalle sahen ein sehr einseitiges Spiel, in dem die Berlinerinnen immer wieder auftrumpfen konnten. Simona Kolosove erzielte kurz vor der Halbzeit den 10:17 Pausenstand.

„Wir sind endlich mal gut ins Spiel gestartet,“ analysierte FÜXXE Trainerin Susann Müller nach dem Spiel. „Wir waren hier von Anfang an wach und haben von Beginn an gezeigt, dass wir hier nichts anbrennen lassen wollen.“

Auch das erste Tor in der zweiten Hälfte ging auf das FÜXXE Konto. Rückraumspielerin Linea Höbbel erhöhte auf 10:18. Die Aldekerkerinnen kämpften jedoch tapfer und konnten immer wieder verkürzen. Als Tina Wagenlader mit ihrem Treffer zum 15:25 (43. Minute) die erste 10-Tore-Führung erzielte, war das Spiel längst entschieden. Die FÜXXE spielten ihren Stiefel konzentriert bis zum Ende runter. 2 Sekunden vor Schluß war es Lynn Molenaar, die mit ihrem 5. Tor den Endstand besiegelte. 

Neuzugang Maria Gladun kam in der 2. Halbzeit zum Einsatz und konnte ihr Debüt mit einem Sieg im FÜXXE Trikot feiern. „Ich habe so lange auf diesen Tag gewartet,“ freute sich die ukrainische Torfrau. „Endlich bin ich auch offiziell ein Teil dieses Teams. Ich bin sehr glücklich, dass wir heute gewonnen haben, aber mit meiner eigenen Performance bin ich noch nicht zufrieden.“

Am kommenden Samstag bestreiten die FÜXXE ihr nächstes Heimspiel. Der Tabellenführer aus Waiblingen ist zu Gast im FUXXBAU. Die Tigers sind das einzige bisher noch ungeschlagene Team in der 2. Bundesliga. 

FÜXXE: Pagel, Gladun; Kolosove 4, Tolic 3, Molenaar 5, Höbbel 6, Gouveia 6, Trabelsi 3/2, Wagenlader 4, Aula 1, van der Linden 6, Vlug 1, Dekker

TVA: Kothen, Cengiz, Leuf; Molderings 1, A. Huppers 3/1, Verlinden 2, F. Huppers 5/2, Albin, Schütten, Nebel, van Neerven 1, Nunnendorf 2, Rottwinkel 6/3, Beugels 2, Korsten 2, Strunz

 

Zu Gast beim Aufsteiger

29.10.2021

Am kommenden Samstag sind die SPREEFÜXXE nahe der holländischen Grenze gefordert. Im rund 580 km entfernten Aldekerk trifft man auf den Aufsteiger aus der dritten Liga.

Nach dem letzten Heimsieg gegen den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer aus Solingen hofft FÜXXE Trainerin Susann Müller auf einen weiteren Erfolg: „Das wird kein leichtes Spiel. Aldekerk hat eine starke Mannschaft mit einem überragenden Rückraum. Der Tabellenplatz spiegelt hier keinesfalls das Leistungspotential wider.“

Damit gemeint sind vor allem die bisherige Toptorschützin Birga van Neerven (Rückraum Rechts), die beiden Spielmacherinnen Fabienne Huppers und Mariel Beugels, sowie Rechtsaußen Angelina Huppers. Auf diese vier Spielerinnen sind über 60% der Aldekerker Tore verteilt. 

„Wir wachsen als Team von Woche zu Woche mehr zusammen,“ analysiert FÜXXE Rückraumspielerin Lisa Vlug die letzten Wochen. „Nach jedem Spiel analysieren wir unsere Stärken und Schwächen und arbeiten im Training daran. Ich freue mich auf das Spiel in Aldekerk, um zeigen zu können, dass wir seit letzter Woche wieder einen Schritt nach vorne gemacht haben.“

Aldekerks Trainerin Yvonne Fillgert sieht ihre Mannschaft als klaren Außenseiter: „Wir sind ein junges Team das überwiegend aus dem eigenen Nachwuchs stammt. Wir wissen, dass es eine schwere Saison wird, nehmen diese Herausforderungen aber an. Wir lernen von Spiel zu Spiel dazu und man kann schon deutliche Fortschritte sehen. Natürlich sind die Füchse deutlicher Favorit am Wochenende, wobei wir sie hier und da auf jeden Fall mal ärgern werden.“

Anpfiff ist am Samstag, den 30. Oktober um 17:30 Uhr in der Vogteihalle in Kerken. Einen Livestream gibt es auf www.sportdeutschland.tv

FÜXXE besiegen Solingen im Spitzenspiel

25.10.2021

Mit dem 29:27 (10:11) Heimsieg am vergangenen Samstag konnten die SPREEFÜXXE dem bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer aus Solingen die erste Saisonniederlage bescheren.

Erneut waren es die Gäste, die die ersten Treffer in der Berliner Sömmeringhalle erzielen konnten. Durch zwei Tore von Nanfack und Reinarz gingen die Solingerinnen schnell mit 0:2 in Führung, bevor Rechtsaußen Anais Gouveia in der 2. Minute den ersten FÜXXE Treffer erzielte. Doch die gesamte erste Hälfte liefen die Berlinerinnen einem Rückstand hinterher. Immer wieder lud man die Gäste durch Fehler oder Fehlwürfe zu einfachen Kontertoren ein, so dass sich diese bis zur Halbzeit eine 10:11 Führung erarbeiten konnten. 

„Wir haben in der 1. Halbzeit einfach zu viele vermeidbare Fehler gemacht,“ analysierte FÜXXE Trainerin Susann Müller. „Dadurch haben wir es Solingen einfach gemacht ins Spiel zu kommen.“

Zu Beginn der zweiten Halbzeit sahen die 125 Zuschauer eine sehr ausgeglichene Partie. Ein ums andere Mal war es FÜXXE Torfrau Chantal Pagel, die mit ihren Paraden den Gegner zum Verzweifeln brachte. Als Djazzmin Trabelsi die Heimmannschaft in der 39. Minute zum ersten Mal in Führung brachte (15:14) war der Bann gebrochen. „Ab der 40. Minute haben wir tollen Tempohandball und mit viel Entschlossenheit gespielt,“ so Susann Müller nach dem Sieg ihrer Mannschaft. Über die Stationen 18:16, 22:18 und 25:19 erspielten sich die FÜXXE eine 26:20 Führung in der 52. Minute durch Lynn Molenaar. 

Doch trotz des am Ende 29:27 Sieges ihres Teams war Müller nach dem Spiel kritisch: „Mit der Schlussphase ab der 52. Minute bin ich nicht zufrieden. Wir hätten das Spiel deutlicher gewinnen müssen, nicht nur mit zwei Toren. Die Nachlässigkeit speziell in der Abwehr am Ende des Spieles ärgert mich.“

Für die SPREEFÜXXE steht das nächste Spiel bereits am Samstag, den 30.10.2021 um 17:30 Uhr beim Aufsteiger aus Aldekerk an. 

FÜXXE: Pagel (39%); Kolosove 1, Tolic 3, Molenaar 7, Höbbel 4, Gouveia 3, Trabelsi 5/1, Wagenlader, Aula 1, van der Linden, Vlug, Dekker 4/2, Baßiner 1

SOLINGEN: Krückemeier, Gün, Fahnenbruck; Senel 1, Clauberg, Nanfack 10/5, Münch, Reinarz 4, Tesche 3, Kamp 2, Müller, Penz 2, Weyh 2, Brandt 3/1

Der Tabellenführer zu Gast im FUXXBAU

22.10.2021

Nach dem ersten Heimsieg am vergangenen Wochenende gegen den TVB Wuppertal (30:24) steht für die SPREEFÜXXE

am kommenden Samstag bereits das nächste Heimspiel an. Kein geringerer als der bisher ungeschlagene Tabellenführer aus Solingen ist dann zu Gast in der Sporthalle Charlottenburg.

Fünf Siege aus fünf Ligaspielen und ein Sieg im DHB Pokal gegen den Ligarivalen aus Mainz stehen für die Gäste bisher zu Buche. „Wir sind natürlich sehr zufrieden,“ so Solingens Trainerin Kerstin Reckenthäler über den Saisonstart ihrer Mannschaft. „Das übertrifft die gesetzten Ziele, aber es kommen noch so viele Spiele und wir gehen jetzt step by step.“

Besonders aufmerksam müssen die FÜXXE auf die Toptorschützin Vanessa Brandt sein. 44 der bisher 156 Tore erzielten Solinger Treffer gehen allein auf Ihr Konto. „Solingen hat einen sehr starken Rückraum und spielt guten Tempohandball. Das müssen wir in den Griff kriegen“ blickt FÜXXE Trainerin Susann Müller voraus. Mit vielen Phasen des Spiels gegen Wuppertal sei sie zufrieden gewesen, sieht aber immer Entwicklungspunkte, an denen sie mit ihren Spielerinnen konsequent im Training arbeitet. 

„Wir freuen uns auf das Spiel in Berlin. Die FÜXXE wollen oben mitspielen und wir können befreit aufspielen. Ich hoffe, dass es ein gutes und spannendes Spiel wird. Bei uns müsste allerdings schon sehr viel stimmen, wenn wir Zählbares mitnehmen wollen,“ blickt auch Solingens Reckenthäler voraus.

Die Portugiesin Anais Gouveia hofft ebenfalls auf ein spannendes Spiel: „Solingen hat bisher eine tolle Saison gespielt. Es wird ein schweres Spiel, aber wir arbeiten sehr fokussiert im Training und werden alles geben, um ein gutes Ergebnis zu erzielen und Solingen die ersten Minuspunkte zu bescheren.“

Anpfiff ist um 19 Uhr in der Sporthalle Charlottenburg in der Sömmeringstraße. Tickets gibt es wie immer an der Abendkasse zu erwerben. Sportdeutschland übertragt das Spiel im Livestream.

Souveräner Sieg nach holprigem Start

18.10.2021

Mit einem wichtigen 30:24 Heimsieg über den TVB Wuppertal sind die SPREEFÜXXE wieder zurück in der Erfolgsspur gekehrt.

Der Spielbeginn verlief alles andere als gut für die FÜXXE. Die Gäste konnten mit zwei schnellen Treffern 0:2 in Führung gehen, ehe Lynn Molenaar mit ihren ersten beiden Toren den Ausgleich zum 2:2 erzielte (4. Minute). In der 16. Minute war es erneut die Niederländerin die ihre Mannschaft mit 6:5 in Führung brachte. Diese sollten die Berlinerinnen ab hier auch nicht mehr aus der Hand geben. Tor um Tor arbeitete man sich bis zur 15:11 Halbzeitführung nach vorne.

„Wir hatten in dieser Phase guten Flow im Spiel,“ zeigte sich FÜXXE Trainerin Susann Müller zufrieden. „Die Mädels haben die taktischen Vorgaben gut umgesetzt und sich diese Führung erarbeitet.“

Doch der Start in die zweite Halbzeit wurde wiederholt „verschlafen“. Wieder waren es die Gäste, die die ersten beiden Treffer erzielten und so schnell auf 15:13 verkürzen konnten. „Da waren wir mit den Köpfen noch zu lange in der Kabine, so was darf uns nicht passieren,“ äußerte sich Müller kritisch. In der 32. Minute war es Djazzmin Trabelsi, die mit ihrem Tor zum 16:13 den Schwung zurück ins Spiel der Berlinerinnen brachte. In dieser Phase waren es immer wieder die beiden Niederländerinnen Trabelsi und Molenaar, die Verantwortung übernahmen. Über 18:15, 20:18 und 23:19 konnten sich die FÜXXE immer weiter absetzen. Als die Wuppertalerin Jule Kürten in der 55. Minute nach einem Foul an Kreisläuferin Tina Wagenlader die rote Karte sah, war das Spiel beim Stand von 26:20 längst entschieden. So war es der treffsichere Djazzmin Trabelsi vor 173 Zuschauer in der Sömmeringhalle den letzten Siebenmeter zum Endstand von 30:24 zu verwandeln. 

„Wir waren hier nicht sechs Tore schlechter als ein starkes Berlin“, sagte Wuppertals Trainer Dominik Schlechter nach der Partie. „Mein Team hat auf jeden Fall eine Reaktion auf die schwache Leistung beim letzten Spiel vor drei Wochen in Solingen gezeigt.“

„Ich freue mich über den verdienten Sieg meines Teams. Wenn ich etwas zu bemängeln habe, dann nur das das wir auch mit 12 Toren hätten gewinnen können und wir weiter an unserer Torverwertung arbeiten müssen“, so SPREEFÜXXE Managerin Britta Lorenz. „Ich ärgere mich richtig über das nicht adäquat geahndete Foul an Linnea Aula in der 58. Minute eine ganz klare rote Karte, die nicht gegeben wurde, was auch deshalb unverständlich ist, weil die Schiedsrichterin auf Ballhöhe war.“

Für die FÜXXE war dieser Sieg extrem wichtig. Denn am nächsten Samstag kommt der ungeschlagene Tabellenführer aus Solingen zu Besuch in die Hauptstadt. 

FÜXXE: Pagel (35%), Hübner; Kolosove 2, Tolic, Molenaar 10, Höbbel 3, Gouveia, Trabelsi 10/6, Wagenlader, Aula 2, van der Linden 3, Vlug, Dekker, Baßiner

TVB: Centini; Schmitz 1, Wagner, Kürten, Eckert, Stefes 3/1, Matavs 6/1, Hovenjürgen 5, Bratzke 2, Bergmann 1, Stens, Weisz 4, Flohr 2

Wieder zurück auf die Erfolgsspur

15.10.2021

Unter diesem Motto steht das nächste Heimspiel der SPREEFÜXXE am kommenden Samstag. Um 19 Uhr ist der bisher sieglose TV Wuppertal zu Besuch in der Sömmeringhalle. Doch die FÜXXE sind gewarnt: in der letzten Saison konnten die Gäste die 2 Punkte entführen und fügten den Berlinerinnen eine schmerzhafte Niederlage im Kampf um den direkten Aufstieg zu.

„Ich weiß nicht, ob diese Niederlage eher uns oder den FÜXXEN hilft. Ich gehe nämlich nicht davon aus, dass Berlin uns ein zweites Mal in eigener Halle unterschätzen wird,“ äußert sich TVB Trainer Dominik Schlechter vor dem Duell mit den Hauptstädterinnen. „Wir sind natürlich unzufrieden mit unserem Saisonstart, auch wenn es sich ein Stück weit bereits in der Vorbereitung angedeutet hatte. Grundsätzlich ist Berlin kein Gegner, den man sich wünscht, wenn man die ersten Punkte einfahren möchte.“ Die Wuppertaler müssen in dieser Saison den Abgang ihrer letztjährigen Toptorschützin Ramona Ruthenbeck kompensieren. Ihre Rolle soll jetzt die 21-jährige Lina Hovenjürgen übernehmen, die mit 14 Toren die bisher beste Feldtorschützin ihres Teams ist.

„Wuppertal ist ein kämpferisch starkes Team, das haben wir letzte Saison zu spüren bekommen,“ sieht FÜXXE Trainerin Susann Müller ihr Team allerdings in der Pflicht: „Wir müssen nach den Niederlagen in Ketsch und im Pokal wieder zurück in die Erfolgsspur. Wir haben speziell nach dem Spiel gegen Blomberg gesehen, woran wir arbeiten müssen und haben uns darauf in den letzten 14 Tagen im Training verstärkt konzentriert.“ 

Auch die niederländische FÜXXIN Lynn Molenaar weiß, dass die Wuppertalerinnen nicht zu unterschätzen sind: „Klar haben sie die ersten Spiele verloren, aber alle davon immer nur knapp. Wir werden den Gegner nicht unterschätzen. Wir sind gut vorbereitet und bereit für einen harten Kampf.“

Anpfiff ist am Samstag um 19 Uhr in der Sömmeringhalle in Berlin-Charlottenburg. Karten gibt es wie immer an der Abendkasse.

Sportdeutschland übertragt das Spiel im Livestream.

Foto: Sportfotografie Eibner

Pokalaus für die SPREEFÜXXE nach aufopferungsvollem Kampf

04.10.2021

„Wir haben schlecht gespielt. Zu viele Spielerinnen konnten ihre Leistungen nicht abrufen. Wir haben aber bis zum Schluss gut gekämpft, was ich der Mannschaft anrechne. Unser Glückwunsch geht an die HSG Blomberg-Lippe zum verdienten Einzug in die nächste Runde des DHB Pokals,“ äußerte sich SPREEFÜXXE Managerin Britta Lorenz nach dem Spiel.

Den ersten Treffer der Partie erzielte FÜXXE Kapitänin Vesna Tolic und brachte ihr Team mit 1:0 in Front. Als Linea Höbbel in der 3. Minute die erneute Führung erzielte, war dies allerdings die letzte. Es folgte eine 9-minütige Durststrecke, in der es den Berlinerinnen nicht gelang, den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen. Somit konnte sich der Erstligist aus Blomberg über 2:7 (11. Minute), 5:11 (20. Minute) und 8:15 (25. Minute) immer weiter absetzen. Malina Marie Michalczik konnte mit dem Halbzeitpfiff das 11:21 für die Lipperländerinnen erzielen.

„Mit dieser Deutlichkeit hätte ich im Vorfeld des Spieles nicht gerechnet. Berlin ist eine Spitzenmannschaft der zweiten Liga. Deshalb kann ich meinem Team heute nur ein großes Kompliment machen“, kommentierte Blombergs Trainer Steffen Birkner den Sieg nach Spielende.

In der zweiten Halbzeit bot sich den Besuchern in der Sporthalle Charlottenburg dasselbe Bild. Wieder war es der Gastgeber, der durch ein Tor von Iva van der Linden den ersten Erfolg feiern konnte. Danach taten sich die FÜXXE allerdings schwer. Sie versuchten und ackerten, hatten aber zu viele torlose Phasen, die die Gäste gnadenlos ausnutzten. In der insgesamt sehr fairen Partie (keine 2 Minuten Strafen und nur 3 Siebenmeter) bekamen die 121 Zuschauer zwar nicht viel Spannung, dafür aber viele Tore zu sehen. „Gegen so eine Mannschaft kannst du dir nicht erlauben so viele Fehler zu machen, denn die werden sofort im Gegenzug bestraft“, ärgerte sich FÜXXE Trainerin Susann Müller. „Man hat heute einen deutlichen Unterschied in der Körperlichkeit und Schnelligkeit gesehen. Ich bin dennoch sehr stolz auf meine Mädels, denn sie haben trotz des hohen Rückstandes bis zum Schluss gekämpft und nicht aufgegeben.“

Die niederländische Kreisläuferin Bo Dekker war über den Spielverlauf etwas enttäuscht: „Ich glaube wir hatten alle mehr von dem Spiel erwartet und sind mit einem guten Gefühl in die Partie gestartet. Es ist sehr schade, dass wir es nicht geschafft haben es Blomberg schwerer zu machen. Wir wissen jetzt, woran wir noch zu arbeiten haben und werden die nächsten 2 Wochen alles dafür tun, um gegen Wuppertal unsere Stärken zu zeigen.“

Für die FÜXXE geht es jetzt in eine spielfreie Woche. Anais Gouveia (Portugal), Simona Kolosove (Litauen) und Linnea Aula (Finnland) sind mit ihren Nationalmannschaften im Einsatz. Das nächste Ligaspiel findet dann am Samstag, den 16. Oktober um 19:00 Uhr in der Sömmeringhalle statt. Zu Gast ist der TVB Wuppertal.

FÜXXE: Pagel, Hübner; Kolosove 1, Tolic 2, Molenaar 5, Höbbel 1, Gouveia, Trabelsi 1, Wagenlader, Müller, Aula, van der Linden 4, Vlug, Dekker 6, Baßiner 2

HSG: Andresen, Veiht; Rüffieux 8, Kynast 6, Quist 5, Rajes 4, Wenzel 1, Kordovska, Hertha, Agwunedu 3, Reiche 3, van Wingerden 3, Pettersson 2, Michalczik 3/2

„Endlich wieder Heimspiel“ - Erstligist zu Besuch im FUXXBAU

01.10.2021

„Wir sind sehr froh, dass wir entgegen der Erwartungen nun doch unsere Heimspiele in der Sömmeringhalle austragen können,“ freut sich SPREEFÜXXE Managerin Britta Lorenz. „Und dann gleich so einen Pokalkracher zum Auftakt.“

In der 2. Runde des DHB Pokals treffen die Berlinerinnen am Samstag auf den Erstligisten HSG Blomberg-Lippe. Das Team von Trainer Steffen Birkner ist mit zwei Siegen (gegen Rosengarten und Bad Wildungen) und zwei Niederlagen (gegen Bietigheim und den Thüringer HC) in die neue Saison gestartet. Dabei mussten die Lipperländerinnen am vergangenen Freitag im Spiel gegen den THC einen herben Rückschlag einstecken: Die deutsche Nationalspielerin Nele Franz zog sich einen Kreuzbandriss zu und wird mehrere Monate ausfallen.

„Das ist natürlich ein großer Verlust für die HSG,“ äußert sich FÜXXE Trainerin Susann Müller betrübt, „dennoch verfügt Blomberg über einen sehr starken Kader mit vielen jungen, talentierten Spielerinnen. Wir haben in diesem Spiel nichts zu verlieren.“ Neben der wurfgewaltigen Linkshänderin Laetitia Quist, verweist Müller ebenfalls auf die Rückraumspielerin Malina Marie Michalczik sowie auf Linksaußen Ndidi Agwunedu. „Ich könnte noch einige aufzählen, Blombergs Kader ist gespickt mit jungen Talenten.“

Nach der ersten Saisonniederlage letztes Wochenende in Ketsch erwartet die ehemalige Nationalspielerin eine Reaktion ihrer Mannschaft. „Ich hoffe, dass wir aus dem Spiel unsere Lehren gezogen haben und nicht noch einmal so auftreten.“

Für die SPREEFÜXXE und Spielmacherin Simona Kolosove ist so ein Spiel etwas Besonderes. „Man kriegt nicht oft die Chance gegen einen Erstligisten zu spielen. Wir können diese Herausforderung befreit und ohne Druck annehmen. Ich freue mich sehr auf das Spiel und hoffe, dass wir es vor einer tollen Kulisse im heimischen FUXXBAU genießen können.“

Anpfiff ist am Samstag, den 2. Oktober um 19:30 Uhr in der Sporthalle Charlottenburg (in der Sömmeringstraße 29). Tickets sind an der Abendkasse erhältlich. In der Halle gilt die 3G-Regel und es herrscht während des gesamten Aufenthaltes eine Maskenpflicht.

Sportdeutschland übertragt das Spiel im Livestream.

Foto: Daniel Bamberger

Totaler Blackout bringt erste Saisonniederlage

27.09.2021

Das hatten sich die SPREEFÜXXE anders vorgestellt. Nach einem rabenschwarzen Tag verloren die Hauptstädterinnen vergangenen Samstag mit 24:18 (13:7) bei den Kurpfalzbären in Ketsch und mussten somit die erste Saisonniederlage hinnehmen.

„So kann man sich in einem Spitzenspiel nicht präsentieren,“ äußerte sich FÜXXE Trainerin Susann Müller nach dem Spiel kritisch. „24 Gegentore kann man in Ketsch kassieren, aber mit 18 geworfenen kann man hier kein Spiel gewinnen.“

Von Anfang an liefen die FÜXXE einem Rückstand hinterher. Nach dem 1:0 in der 1. Minute durch Linksaußen Rebecca Engelhardt konnte Djazzmin Trabelsi mit ihrem 7m Treffer noch zum 1:1 ausgleichen. Die 180 Zuschauer in der Neurotthalle in Ketsch sahen danach jedoch ein einseitiges Spiel und so bauten die Kurpfalzbären ihren Vorsprung Tor um Tor aus und konnten sich bis zur Halbzeit auf 13:7 absetzen.

Auch die Halbzeitansprache brachte den FÜXXEN nicht die erhoffte Wende. Zwar konnte man den Rückstand kurz nach der Pause auf 5 Tore verkürzen, es konnten jedoch nicht die entscheidenden Aktionen gesetzt werden, um dem Gastgeber noch gefährlich zu werden. Die Überzahlperioden wurden nicht genutzt, 100%ige Chancen vergeben und in der Abwehr war man oft einen Schritt zu spät. „18 Technik-& Regelfehler sowie 21 Fehlwürfe sprechen ihre eigene Sprache, mehr muss ich dazu nicht sagen,“ so eine ratlose und enttäuschte Susann Müller. „Natürlich kann man in Ketsch verlieren, aber es geht immer um das wie“

Bären Trainerin Franziska Steil war mit der Leistung ihrer Mannschaft zufrieden. „Natürlich waren die Mädels gegen den Aufstiegsaspiranten aus Berlin besonders heiß. Wir haben heute hinten gut gestanden und den Gegner nicht ins Spiel kommen lassen.“

Für die SPREEFÜXXE war dies die erste Niederlage im vierten Saisonspiel. Jetzt heißt es aus dem Spiel Lehren zu ziehen und entsprechend anders umzusetzen. Am nächsten Wochenende tritt man zum ersten Mal nach langer Zeit wieder vor heimischem Publikum an. In der 2. Runde des DHB Pokals ist der Erstligist die HSG Blomberg-Lippe zu Gast in der Sömmeringhalle. Anpfiff ist am Samstag, den 2. Oktober um 19:30 Uhr.

FÜXXE: Pagel, Hübner; Kolosove, Tolic 3, Molenaar, Höbbel, Gouveia 2, Trabelsi 7/4, Wagenlader 1, Aula 2, van der Linden, Vlug 3, Dekker, Baßiner

KETSCH: Wiethoff, Longo; Michels 3, Feiniler 2, Haupt, Parera, Sommerrock 4, Marmodee 3/2, Herrmann 2, Reuthal 2/1, Krogh, Engelhardt 4, Eckhardt 4

SPREEFÜXXE erneut vor schwerem Auswärtsspiel

24.09.2021

Nach drei Auswärtsspielen in Folge begeben sich die Berlinerinnen bereits das vierte Mal in diesem Monat auf Reisen. Am kommenden Samstag geht es ins 640 km entfernte Ketsch. 

Der Erstliga Absteiger aus Baden-Württemberg ist mit 3 Siegen in die Saison gestartet. Dem Pokalsieg Ende August gegen die TG Nürtingen, folgte ein Auftakterfolg gegen die Kuties aus Herrenberg in der Liga. Das Match vom 2. Spieltag gegen den HC Leipzig musste aufgrund eines Coronafalls der Messestädterinnen abgesagt werden. Am vergangenen Wochenende konnten sich die Ketscherinnen knapp in Wuppertal durchsetzen.

Trainerin Franziska Steil: „Man kann sich auf ein Topspiel freuen. Für uns wird es spannend zu sehen wo die Reise hingeht. Berlin ist für mich neben Göppingen Aufstiegsaspirant Nummer 1. Sie haben eine interessante, dynamische, junge Mannschaft mit sehr starken Außen. Wir haben auch ein junges Team. Unser Ziel ist allerdings das obere Drittel und die individuelle Entwicklung. Wir müssen unseren Angriff deutlich verbessern, mehr in die Tiefe spielen und mit viel mehr Selbstvertrauen agieren. Gegen Berlin müssen wir vor allem deren Tempospiel unterbinden.“

Für die FÜXXE geht es wieder einmal darum eine stabile Abwehr zu stellen. „Ketsch hat einen stark besetzten Rückraum, den es gilt unter Kontrolle zu kriegen,“ so Trainerin Susann Müller, die dabei auf die bisherigen Top Torschützinnen Lara Eckhardt (Rückraum Links) und Cara Reuthal (Rückraum Rechts) anspielt. „Wenn wir auswärts gegen so einen Gegner bestehen wollen, brauchen wir genau den Zusammenhalt und das Kämpferherz aus den letzten Spielen.“

Beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams im Mai 2019 behielten die Ketscherinnen mit 26:22 die Oberhand.

Das Spiel wird am Samstag, den 25. September 2021 um 18 Uhr in der Neurotthalle in Ketsch angepfiffen. Ein Livestream wird auf www.sportdeutschland.tv angeboten.

Foto: Axel Kretschmer

Dritter Sieg im dritten Spiel

20.09.2021

Auch das dritte Auswärtsspiel in Folge konnten die SPREEFÜXXE am vergangenen Samstag erfolgreich gestalten. Mit einem 23:26 (13:12) Sieg im Gepäck rollte der FÜXXE Bus am frühen Sonntagmorgen wieder in Berlin ein.

„Es war das erwartet schwere Spiel. Die Mädels haben hart gekämpft und alles gegeben,“ freute sich FÜXXE Trainerin Susann Müller nach dem Spiel. „Das war ein enorm wichtiger Sieg für uns und ich bin sehr froh, dass wir die beiden Punkte mit nach Berlin nehmen konnten!“

In der Anfangsphase ging es hin und her und die 180 Zuschauern sahen ein schnelles und ereignisreiches Spiel. In der 12. Minute konnte Bo Dekker die Berlinerinnen zum ersten Mal in Führung bringen (5:6). Danach folgten innerhalb von 2 ½ Minuten drei weitere Treffer der FÜXXE, die den Mainzer Trainer Florian Bauer beim Rückstand von 5:9 dazu zwangen eine Auszeit zu nehmen (14. Minute). Diese sollte Wirkung zeigen: Immer wieder kamen die Meenzer Dynamites mit Strafwurftreffer durch Julie Jacobs zum Erfolg und erspielten sich bis zur Halbzeit eine 13:12 Führung.

Djazzmin Trabelsi glich nach der Halbzeit für die SPREEFÜXXE zum 13:13 aus. „Ich denke wir haben ein gutes Spiel gezeigt,“ äußerte sich die 6-fache Torschützin, „wir haben gesehen, dass wir einfache Tore erzielen können, wenn wir hart in der Abwehr arbeiten. Wir wachsen als Team immer mehr zusammen und machen jede Woche einen kleinen Schritt nach vorne.“

Auch nach der Pause bot sich den Zuschauern das gewohnte Bild. Ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich beide Mannschaften nicht viel schenkten. So wechselte die Führung immer wieder. Beim elften Unentschieden im Spiel beim Stand von 19:19 in der 46. Minute griff FÜXXE Trainerin Susann Müller erneut zum Timeout. Dieses gab ihren Spielerinnen scheinbar noch einmal die erneute Energie für einen Endspurt. Langsam erarbeiteten sie sich einen kleinen Vorsprung. Kreisläuferin Bo Dekker erzielte zwei wichtige Tore zum 22:24 und 22:25 und sicherte ihrem Team damit den Sieg. Zudem sah die Mainzerin Nives Klobucar in der 59. Minute nach einem überharten Foul an Tina Wagenlader zurecht die Rote Karte. Und erneut war es Torfrau Chantal Pagel, die in der Schlussphase einige wichtige Bälle parierte und am Ende mit einer Quote von 40% mehr als zufrieden sein konnte.

Heim-Trainer Florian Bauer war mit seiner Mannschaft nur bedingt zufrieden: „Glückwunsch zum Sieg an Berlin. Wir haben heute eine sehr gute erste Halbzeit gespielt. In der zweiten hat uns dann leider die Durchschlagskraft gegen so einen Gegner gefehlt und wir haben es verpasst die Big Points zu machen.“

Am kommenden Samstag geht es für SPREEFÜXXE das vierte Mal diesen Monat auf Reisen. Erneut geht es zu einem Erstliga Absteiger. Um 18:00 Uhr ist Anpfiff in der Neurotthalle in Ketsch.

SPREEFÜXXE: Pagel, Hübner; Kolosove 2, Tolic 2, Molenaar 2, Höbbel 1, Gouveia 5, Trabelsi 6/1, Wagenlader 2, van der Linden, Vlug 2, Dekker 3, Baßiner 1

Mainz: Kolundzic, Schäfer, Coors; Fischer 2, Michailidis, Schulze 3, Jacobs 7/6, Hermenau 2, Großheim 3, Karl, Wagner 2, Burkholder 2, Kolundzic 1, Klobucar 1

Zu Gast beim Erstliga Absteiger aus Mainz

17.09.2021

Mit einem Sieg und einer Niederlage sind die Mainzer Handballerinnen in die Zweitliga Saison gestartet. Der sicherlich unerwarteten hohen 27:19 Niederlage im ersten Spiel in Leipzig, folgte ein knapper 25:23 Heimsieg letztes Wochenende gegen den TVB Wuppertal.

Die SPREEFÜXXE reisen nach 2 Auswärtssiegen in Folge hochmotiviert ins Rheinland, um auch die nächsten beide Punkte mit in die Hauptstadt nehmen zu können. „Wir haben uns in Nürtingen sehr gut verkauft,“ blickt Trainerin Susann Müller zurück, „doch mit Mainz erwartet uns nochmal ein anderes Kaliber.“ Dabei wird es für die Berlinerinnen vor allem darum gehen, die Rückraumspielerinnen Elisa Burkholder, Saskia Wagner und Annika Hermenau in den Griff zu kriegen. Das Trio hat zusammen 25 der bisher 44 Treffer für die Mainzerinnen erzielt. „Mainz kommt aus der 1. Liga und hat eine ganz andere Körperlichkeit, als wir sie aus der 2. Liga gewöhnt sind, da müssen wir vor allem in der Abwehr sehr präsent und aggressiv sein.“

Der Mainzer Trainer Florian Bauer war mit dem ersten Saisonspiel seiner Mannschaft beim HC Leipzig nicht zufrieden. „Auch wenn Leipzig eine starke Leistung gebracht hat, können wir wesentlich besser spielen als an diesem Tag. Mit dem Heimerfolg gegen Wuppertal bin ich sehr zufrieden, da wir hier unseren ersten Sieg seit 8 Monaten feiern konnten.“ Die SPREEFÜXXE sieht er als „sehr starke und eingespielte Mannschaft, die letztes Jahr sehr unglücklich den Aufstieg verpasst haben. Sie haben gerade letzte Woche in Nürtingen gezeigt, was sie draufhaben.“

Auf ein „schwieriges hartes Spiel“ stellt sich auch FÜXXE Neuzugang Iva van der Linden ein: „Wenn wir von Anfang an unser Tempospiel spielen, eine gute Deckung abliefern und zusammen bis zum Ende kämpfen, glaube ich, dass wir die zwei Punkte mit nach Berlin nehmen können.“

Die Partie findet am Samstag, den 18. September 19:30 Uhr in der Mehrzweckhalle Gymnasium Oberstadt statt. Das Spiel wird ab 19:15 Uhr auf www.sportdeutschland.tv übertragen.

Nie gefährdeter Sieg in Nürtingen

13.09.2021

Mit glücklichen und zufriedenen SPREEFÜXXEN rollte der Bus Sonntag gegen 6 Uhr wieder in Berlin ein. Eine 22 Stunden Tour ging erfolgreich zu Ende. 

Von Beginn an dominierten die Berlinerinnen das Geschehen in der Theodor-Eisenlohr-Sporthalle. Bereits nach 34 Sekunden brachte Lisa Vlug die SPREEFÜXXE mit 1:0 in Führung, diese gab man auch den Rest des Spieles nicht mehr aus der Hand. In der 6. Minute gab es einen besonders emotionalen Moment: Lynn Molenaar konnte nach Kreuzbandriss im vergangenen Oktober mit dem Treffer zum 2:5 ihr Comeback feiern. So war Nürtingens Trainer Simon Hablizel schon nach knapp 9 Minuten gezwungen seine erste Auszeit zu nehmen (2:6). Doch auch diese brachte nicht die erhoffte Wende und das Team von Trainerin Susann Müller konnte die Führung bis zur Halbzeit auf 8:17 ausbauen. „Unsere Abwehr mit Tina Wagenlader an der Spitze zeigte sich sehr kämpferisch und stand sehr kompakt. Dadurch sind wir gut in unser Tempospiel gekommen und haben viele einfache Tore erzielt.“

Kurz nach der Pause konnten die Berlinerinnen durch 3 schnelle Tore sogar noch auf 9:20 erhöhen. Doch dann folgte eine 5 Minütige Phase, in der es den SPREEFÜXXEN nicht gelang, den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen. Doch direkt nach einem Time Out und Weckruf von Susann Müller in der 38. Minute, konnte Leoni Baßiner die Durststrecke beenden (13:21). Die erst 15-jährige agierte als Rückraum Mitte und machte ihre Sache außerordentlich gut. Als Nürtingens Rechtsaußen Nina Fischer in der 49. Spielminute mit ihrem 4. Treffer auf 20:27 verkürzte, sollte es das letzte Gegentor gewesen sein. Erneut war es SPREEFÜXXE Torfrau Chantal Pagel, die mit einer überragenden Leistung von 50% gehaltener Bälle, den Sieg in dieser Höhe festhielt. Gepaart mit einer starken Abwehr ließ man von nun an 11 Minuten kein Gegentor mehr zu. Auch das letzte Time Out der Baden-Württembergrinnen in der 51. Minute brachte nicht mehr die erhoffte Wende und die Berlinerinnen konnten einen ungefährdeten 20:31 Sieg einfahren.

„Wir haben auf jeden Fall viel aus dem Spiel gegen Regensburg mitgenommen und sind heute ganz anders aufgetreten,“ zog Trainerin Susann Müller Bilanz. „Das freut mich und darauf können wir weiter aufbauen. Es warten noch 2 schwere Auswärtsspiele im September auf uns.“

Auch Kreisläuferin Tina Wagenlader, die 60 Minuten durchackerte und kämpfte, war mit dem Ergebnis durchaus zufrieden: „Nachdem wir in Regensburg nicht so in die Saison gestartet sind, wie wir es uns vorgestellt hatten, sind wir natürlich hochmotiviert nach Nürtingen gereist. Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit gezeigt, was wir können. Mit einer starken Abwehr und einem cleveren Spiel nach vorne konnten wir hier überzeugen. Ich freue mich, dass alle wieder dabei sind und es ist schön zu sehen wie wir uns weiterentwickeln.“

Bereits am Samstag geht es für die Berlinerinnen erneut auf Reisen. Um 19:30 Uhr ist man beim Erstliga Absteiger aus Mainz gefordert.

Torschützen:

SPREEFÜXXE: Vesna Tolic 2, Lynn Molenaar 1, Linea Höbbel 2, Anais Gouveia 4, Djazzmin Trabelsi 6/2, Tina Wagenlader 3, Linnea Aula 1, Iva van der Linden 2, Lisa Vlug 2, Bo Dekker 6/1, Leoni Baßiner 2

TG Nürtingen: Nina Fischer 4/1, Lisa Wieder 1/1, Delia Cleve 1, Lea Schuhknecht 4/1, Kerstin Foth 5, Leonie Dreizler 1, Lenya Treusch 1, Carolin Henze 3

SPREEFÜXXE erneut auf Reisen

10.09.2021

Auch am kommenden Samstag treten die SPREEFÜXXE zum Auswärtsspiel an. Dieses Mal begibt sich der Tross auf die knapp 670 km lange Fahrt nach Nürtingen.

Mit der Art und Weise ihres 22:25 Saisonauftaktsieges in Regensburg waren die Berlinerinnen nicht einverstanden. „Die vielen Fehlwürfe sind für mich absolut nicht akzeptabel und auch mit unserer 6:0 Abwehr bin ich nur bedingt zufrieden,“ äußerte sich FÜXXE Trainerin Susann Müller nach dem Spiel kritisch. „Der Rückraum von Nürtingen hat es in sich,“ blickt sie voraus, „wenn wir so auftreten wie in Regensburg, dann verlieren wir das Spiel. Wir müssen uns sowohl in der Abwehr als auch im Angriff enorm steigern.“

Mit einem 25:23 Auswärtssieg in Wuppertal sind die Baden-Württembergerinnen vergangenes Wochenende in die neue Saison gestartet. Dabei waren die Rechtsaußen Nina Fischer (7) und die Rückraum Linke Kerstin Foth (9/5) erfolgreichste Werferinnen. Diese gilt es neben Shooterin Lea Schuhknecht, der Halbrechten Lisa Wieder und Spielmacherin Carolin Henze (ehemals Tuc) in den Griff zu kriegen.

FÜXXE Kapitänin Vesna Tolic: „Nürtingen hatte einen guten Start in die Saison und viel Qualität in der Mannschaft. Wir stellen uns darauf ein, dass wir einen sehr motivierten Gegner treffen und wissen, dass es ein hartes Stück Arbeit wird. Wir müssen konzentriert an das Spiel herangehen. Wenn wir uns an unsere Absprachen halten werden wir mit kühlem Kopf und heißem Herz die 2 Punkte nach Berlin mitnehmen.“

Trainer Simon Hablizel sieht seine Mannschaft als klaren Underdog: „ Die Spiele aus der letzten Saison haben den Unterschied eindeutig gemacht. Wir wollen Spaß haben und versuchen die Berlinerinnen zu ärgern und dann schauen wir weiter. Wir wissen wo wir herkommen und müssen schon einen super Tag erwischen, um eine Chance zu haben.“

Nach der momentanen Verordnung sind ca. 700 Zuschauer nach der 3G-Regel in Nürtingen zugelassen. „Wie viele es werden wissen wir nicht, da lassen wir uns überraschen.“

Anpfiff in der Theodor-Eisenlohr-Halle ist am Samstag, den 11. September um 19:30 Uhr. Das Spiel wird im Livestream auf www.sportdeutschland.tv übertragen.

Verhinderte einen höheren Rückstand und brachte die SPREEFÜXXE mit ihren Paraden zurück ins Spiel: Torfrau Chantal Pagel hier im Duell mit Regensburgs Rechtsaußen Nicole Schiegerl.

Foto: Andreas Nickl – Sportfotos Regensburg

Saisonstart in Regensburg wird zur Zitterpartie

06.09.2021

Nach 60 Minuten leuchtete auf der Ergebnistafel ein 22:25 auf. 2 Punkte also für die SPREEFÜXXE, über die sich die Spielerinnen sichtlich freuten. Trainerin Susann Müller war ebenfalls erleichtert: „Das war der erwartetet schwere Saisonstart gegen einen starken Aufsteiger.“

Doch bis am Ende der Sieg zu Buche stand, war es ein hartes Stück Arbeit für die Berlinerinnen. 4:0 stand es nach einem furiosen Start der Regensburgerinnen und so war Susann Müller schon früh gezwungen die erste Auszeit zu nehmen. Diese fruchtete dann auch sofort und Anais Gouveia erzielte in der 10. Minute den ersten Saisontreffer für die Hauptstädterinnen (4:1). Doch es lief einfach nicht. Gerade in der Anfangsphase scheiterten die SPREEFÜXXE immer wieder an der gut aufgelegten polnischen Torfrau Natalia Krupa. Diese war es auch, die durch ihre Paraden das Regensburger Konterspiel immer wieder ins Laufen brachte. So baute der Aufsteiger seinen Vorsprung kontinuierlich aus und Franziska Peter erzielt ein der 30. Minute den Halbzeitstand von 11:7.

Doch auch nach der Pause fiel es dem letztjährigen Tabellenzweiten sichtlich schwer ins Spiel zu finden. Vermehrt brachten die Regensburgerinnen ihre 1,93m große Kreisläuferin Julia Drachsler geschickt ins Spiel, die am Ende mit 8 Toren erfolgreichste Werferin war. Nach einer erneuten Auszeit in der 40. Minute beim Spielstand von 16:11 und eine Umstellung in der Abwehr wendeten das Blatt zugunsten der SPREEFÜXXE. „Ich musste was riskieren und habe die Abwehr auf 5:1 umgestellt,“ sagte FÜXXE Trainerin Susann Müller nach dem Spiel, „das hat uns zurück ins Spiel gebracht.“ Kontinuierlich holten die FÜXXE jetzt Tor um Tor auf und gingen in der 50. Minute das erste Mal in Führung (18:19). Diese gab man dann auch nicht mehr aus der Hand und 40 Sekunden vor Schluss konnte Simona Kolosove mit ihrem 6. Treffer (die sie alle in der zweiten Halbzeit erzielte) den Sieg endgültig besiegeln. 

„Das war ein hartes Stück Arbeit, aber das habe ich auch nicht anders erwartet. Wir haben die Aufstiegsspiele des ESV gesehen: das ist ein sehr guter Aufsteiger mit viel Körperlichkeit, gegen den es noch einige Mannschaften schwer haben werden,“ zeigte sich FÜXXE Trainerin Susann Müller nach dem Spiel erleichtert. „Da gibt es einiges aufzuarbeiten und zu analysieren. 27 Fehlwürfe sind für mich absolut nicht akzeptabel und auch mit unserer 6:0 Abwehr bin ich nur bedingt zufrieden.“ Dass die FÜXXE im Spiel nicht noch höher in Rückstand gerieten lag vor allem an Torfrau Chantal Pagel. In ihrem ersten Spiel nach überstandenem Kreuzbandriss zeigte die Wolfsburgerin eine überragende Leistung mit 48% gehaltener Bälle. „Ich freue mich endlich wieder im Tor stehen zu können. Mir persönlich hat es ein gutes Gefühl gegeben, dass ich meine Leistung abrufen konnte und das Team nach so einer Verletzung jetzt wieder unterstützen kann.“

Auch Heimtrainer Csaba Szücs war mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden: „Die Mädels haben das fantastisch gemacht. Letztendlich hat uns am Ende ein wenig die Routine und vor allem auch das nötige Glück gefehlt.“

Für die Berlinerinnen geht es schon am kommenden Samstag mit dem nächsten Auswärtsspiel weiter. Am Samstag trifft man um 19:30 Uhr auf die TG Nürtingen.

SPREEFÜXXE starten mit Auswärtsspiel in die neue Saison

02.09.2021

Auf diesen Tag haben alle lange gewartet: Nach einer langen schweißtreibenden Vorbereitung starten die SPREEFÜXXE Berlin endlich in die Saison 2021/2022. Die neue Spielzeit beginnt gleich mit einem Auswärtsspiel beim Aufsteiger ESV 1927 Regensburg.

Die „Bunkerladies“, wie sich die Mannschaft aus Regensburg nennt, schafften in der vergangenen Saison den Aufstieg in die zweithöchste deutsche Spielklasse. In der Relegationsrunde setzte man sich gegen den Frankfurter HC, den SV Allensbach, MTV Heide und TV Aldekerk durch.

In dieser Saison wollen die Regensburgerinnen die Aufstiegseuphorie mitnehmen. “Ich bin gespannt, wie unser junges Team gegen Berlin mithalten kann und freue mich schon sehr, dass es losgeht”, blickt Trainer Csaba Szücs voraus. „Wir können zumindest vor einigen Zuschauern spielen und werden versuchen, den hohen Favoriten so lange wie möglich zu ärgern.“

Dabei hofft ESV-Trainer Szücs auf den Einsatz von Linksaußen Anika Bissel, die vom Zweitligadritten SG H2Ku Herrenberg an die Donau gewechselt ist und aufgrund einer hartnäckigen Schienbeinverletzung in der Vorbereitung noch auf ihr offizielles Debüt für die Bunkerladies wartet. Im Kader steht auch Julia Smidéliusz (Neuzugang von der TG Landshut), die neben Franziska Peter, Nicole Lederer, Amelie Bayerl und Anika Bissel eine von fünf Spielerinnen im ESV-Trikot ist, die bereits über Bundesliga-Erfahrung verfügt.

Für die SPREEFÜXXE geht es darum gut in die neue Saison zu starten. „Die letzte Saison hat gezeigt, zu was mein Team fähig sein kann wenn alles zusammenpasst. Ich hoffe, dass wir in diesem Jahr an die letzten Leistungen anknüpfen können,“ freut sich auch Trainerin Susann Müller auf den Saisonstart. „Das 1. Spiel ist immer eine kleine Wundertüte, vor allem gegen einen Gegner, den man noch nicht so gut kennt wie andere Mannschaften.“

Auch SPREEFÜXXE Managerin Britta Lorenz fiebert dem ersten Spiel entgegen: „Wir haben lange auf diesen Tag gewartet und hart darauf hingearbeitet. Wir freuen uns, dass es endlich wieder losgeht.“

Das Spiel findet am Samstag, den 04. September 2021 um 19:30 Uhr im ESV Bunker an der Dachbettener Brücke statt. Es wird keinen Livestream auf Sportdeutschland TV geben.

Erstligist kommt zum Pokalspiel in die Hauptstadt

02.09.2021

Am vergangenen Dienstag fand die Auslosung der zweiten Runde des DHB-Pokals statt. Diese bescherte den SPREEFÜXXEN ein Duell mit einem diesjährigen OLYMP Final 4 Teilnehmer: der HSG Blomberg/Lippe. Das Spiel gegen den Erstligisten wird am 2. Oktober im Horst-Korber-Sportzentrum Berlin stattfinden. Bis dahin wird es auch weitere Informationen dazu geben, ob und wie viele Zuschauer in der Halle dabei sein dürfen

„Natürlich sind wir sehr glücklich darüber, dass wir ein Heimspiel haben“, freut sich SPREEFÜXXE Trainerin Susann Müller über die Auslosung. „Mit der HSG Blomberg/Lippe treffen wir allerdings auf einen erfahrenen und starken Gegner. In diesem Spiel müssen wir an unsere Leistungsgrenzen gehen, um überhaupt eine Chance zu haben.“

Der Tabellenfünfte der vergangenen Saison sieht das Pokalspiel als eine ambitionierte Aufgabe, bei der HSG-Trainer Steffen Birkner sein Team jedoch in der Pflicht sieht: „Berlin hat zuletzt eine starke Serie gespielt und ist nur knapp am Aufstieg gescheitert. Auch in diesem Jahr stellen sie wieder eine der Topmannschaften der zweiten Liga. Wir werden die Füchse also auf keinen Fall unterschätzen, wollen unserer Favoritenrolle in der Hauptstadt jedoch gerecht werden und in die nächste Runde einziehen. Unser großes Ziel ist die erneute Teilnahme am OLYMP Final4!“, kommentiert der Blombergs Trainer das Los.

Auch SPREEFÜXXE Managerin Britta Lorenz sieht das Gästeteam in der Pflicht: „Blomberg hat ein starkes junges Team mit hohen Ambitionen. Natürlich wollen Sie Ihren Erfolg aus der letzten Saison wiederholen und erneut ins OLYMP Final4 einziehen. Wir werden aber alles dafür tun, um es ihnen so schwer wie möglich zu machen.“

Spreefüxxe Berlin und All Star Gym in der Mall of Berlin verlängern Kooperation

02.09.2021

„Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit einem starken Partner und bedanken uns für die Möglichkeit hier unser Krafttraining absolvieren zu können“, so Spielerin Lisa Vlug, die hier mit Cheftrainer Robert Kopiske zu sehen ist.