Foto: Axel Kretschmer

Dritter Sieg im dritten Spiel

20.09.2021

Auch das dritte Auswärtsspiel in Folge konnten die SPREEFÜXXE am vergangenen Samstag erfolgreich gestalten. Mit einem 23:26 (13:12) Sieg im Gepäck rollte der FÜXXE Bus am frühen Sonntagmorgen wieder in Berlin ein.

„Es war das erwartet schwere Spiel. Die Mädels haben hart gekämpft und alles gegeben,“ freute sich FÜXXE Trainerin Susann Müller nach dem Spiel. „Das war ein enorm wichtiger Sieg für uns und ich bin sehr froh, dass wir die beiden Punkte mit nach Berlin nehmen konnten!“

In der Anfangsphase ging es hin und her und die 180 Zuschauern sahen ein schnelles und ereignisreiches Spiel. In der 12. Minute konnte Bo Dekker die Berlinerinnen zum ersten Mal in Führung bringen (5:6). Danach folgten innerhalb von 2 ½ Minuten drei weitere Treffer der FÜXXE, die den Mainzer Trainer Florian Bauer beim Rückstand von 5:9 dazu zwangen eine Auszeit zu nehmen (14. Minute). Diese sollte Wirkung zeigen: Immer wieder kamen die Meenzer Dynamites mit Strafwurftreffer durch Julie Jacobs zum Erfolg und erspielten sich bis zur Halbzeit eine 13:12 Führung.

Djazzmin Trabelsi glich nach der Halbzeit für die SPREEFÜXXE zum 13:13 aus. „Ich denke wir haben ein gutes Spiel gezeigt,“ äußerte sich die 6-fache Torschützin, „wir haben gesehen, dass wir einfache Tore erzielen können, wenn wir hart in der Abwehr arbeiten. Wir wachsen als Team immer mehr zusammen und machen jede Woche einen kleinen Schritt nach vorne.“

Auch nach der Pause bot sich den Zuschauern das gewohnte Bild. Ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich beide Mannschaften nicht viel schenkten. So wechselte die Führung immer wieder. Beim elften Unentschieden im Spiel beim Stand von 19:19 in der 46. Minute griff FÜXXE Trainerin Susann Müller erneut zum Timeout. Dieses gab ihren Spielerinnen scheinbar noch einmal die erneute Energie für einen Endspurt. Langsam erarbeiteten sie sich einen kleinen Vorsprung. Kreisläuferin Bo Dekker erzielte zwei wichtige Tore zum 22:24 und 22:25 und sicherte ihrem Team damit den Sieg. Zudem sah die Mainzerin Nives Klobucar in der 59. Minute nach einem überharten Foul an Tina Wagenlader zurecht die Rote Karte. Und erneut war es Torfrau Chantal Pagel, die in der Schlussphase einige wichtige Bälle parierte und am Ende mit einer Quote von 40% mehr als zufrieden sein konnte.

Heim-Trainer Florian Bauer war mit seiner Mannschaft nur bedingt zufrieden: „Glückwunsch zum Sieg an Berlin. Wir haben heute eine sehr gute erste Halbzeit gespielt. In der zweiten hat uns dann leider die Durchschlagskraft gegen so einen Gegner gefehlt und wir haben es verpasst die Big Points zu machen.“

Am kommenden Samstag geht es für SPREEFÜXXE das vierte Mal diesen Monat auf Reisen. Erneut geht es zu einem Erstliga Absteiger. Um 18:00 Uhr ist Anpfiff in der Neurotthalle in Ketsch.

SPREEFÜXXE: Pagel, Hübner; Kolosove 2, Tolic 2, Molenaar 2, Höbbel 1, Gouveia 5, Trabelsi 6/1, Wagenlader 2, van der Linden, Vlug 2, Dekker 3, Baßiner 1

Mainz: Kolundzic, Schäfer, Coors; Fischer 2, Michailidis, Schulze 3, Jacobs 7/6, Hermenau 2, Großheim 3, Karl, Wagner 2, Burkholder 2, Kolundzic 1, Klobucar 1

Zu Gast beim Erstliga Absteiger aus Mainz

17.09.2021

Mit einem Sieg und einer Niederlage sind die Mainzer Handballerinnen in die Zweitliga Saison gestartet. Der sicherlich unerwarteten hohen 27:19 Niederlage im ersten Spiel in Leipzig, folgte ein knapper 25:23 Heimsieg letztes Wochenende gegen den TVB Wuppertal.

Die SPREEFÜXXE reisen nach 2 Auswärtssiegen in Folge hochmotiviert ins Rheinland, um auch die nächsten beide Punkte mit in die Hauptstadt nehmen zu können. „Wir haben uns in Nürtingen sehr gut verkauft,“ blickt Trainerin Susann Müller zurück, „doch mit Mainz erwartet uns nochmal ein anderes Kaliber.“ Dabei wird es für die Berlinerinnen vor allem darum gehen, die Rückraumspielerinnen Elisa Burkholder, Saskia Wagner und Annika Hermenau in den Griff zu kriegen. Das Trio hat zusammen 25 der bisher 44 Treffer für die Mainzerinnen erzielt. „Mainz kommt aus der 1. Liga und hat eine ganz andere Körperlichkeit, als wir sie aus der 2. Liga gewöhnt sind, da müssen wir vor allem in der Abwehr sehr präsent und aggressiv sein.“

Der Mainzer Trainer Florian Bauer war mit dem ersten Saisonspiel seiner Mannschaft beim HC Leipzig nicht zufrieden. „Auch wenn Leipzig eine starke Leistung gebracht hat, können wir wesentlich besser spielen als an diesem Tag. Mit dem Heimerfolg gegen Wuppertal bin ich sehr zufrieden, da wir hier unseren ersten Sieg seit 8 Monaten feiern konnten.“ Die SPREEFÜXXE sieht er als „sehr starke und eingespielte Mannschaft, die letztes Jahr sehr unglücklich den Aufstieg verpasst haben. Sie haben gerade letzte Woche in Nürtingen gezeigt, was sie draufhaben.“

Auf ein „schwieriges hartes Spiel“ stellt sich auch FÜXXE Neuzugang Iva van der Linden ein: „Wenn wir von Anfang an unser Tempospiel spielen, eine gute Deckung abliefern und zusammen bis zum Ende kämpfen, glaube ich, dass wir die zwei Punkte mit nach Berlin nehmen können.“

Die Partie findet am Samstag, den 18. September 19:30 Uhr in der Mehrzweckhalle Gymnasium Oberstadt statt. Das Spiel wird ab 19:15 Uhr auf www.sportdeutschland.tv übertragen.

Nie gefährdeter Sieg in Nürtingen

13.09.2021

Mit glücklichen und zufriedenen SPREEFÜXXEN rollte der Bus Sonntag gegen 6 Uhr wieder in Berlin ein. Eine 22 Stunden Tour ging erfolgreich zu Ende. 

Von Beginn an dominierten die Berlinerinnen das Geschehen in der Theodor-Eisenlohr-Sporthalle. Bereits nach 34 Sekunden brachte Lisa Vlug die SPREEFÜXXE mit 1:0 in Führung, diese gab man auch den Rest des Spieles nicht mehr aus der Hand. In der 6. Minute gab es einen besonders emotionalen Moment: Lynn Molenaar konnte nach Kreuzbandriss im vergangenen Oktober mit dem Treffer zum 2:5 ihr Comeback feiern. So war Nürtingens Trainer Simon Hablizel schon nach knapp 9 Minuten gezwungen seine erste Auszeit zu nehmen (2:6). Doch auch diese brachte nicht die erhoffte Wende und das Team von Trainerin Susann Müller konnte die Führung bis zur Halbzeit auf 8:17 ausbauen. „Unsere Abwehr mit Tina Wagenlader an der Spitze zeigte sich sehr kämpferisch und stand sehr kompakt. Dadurch sind wir gut in unser Tempospiel gekommen und haben viele einfache Tore erzielt.“

Kurz nach der Pause konnten die Berlinerinnen durch 3 schnelle Tore sogar noch auf 9:20 erhöhen. Doch dann folgte eine 5 Minütige Phase, in der es den SPREEFÜXXEN nicht gelang, den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen. Doch direkt nach einem Time Out und Weckruf von Susann Müller in der 38. Minute, konnte Leoni Baßiner die Durststrecke beenden (13:21). Die erst 15-jährige agierte als Rückraum Mitte und machte ihre Sache außerordentlich gut. Als Nürtingens Rechtsaußen Nina Fischer in der 49. Spielminute mit ihrem 4. Treffer auf 20:27 verkürzte, sollte es das letzte Gegentor gewesen sein. Erneut war es SPREEFÜXXE Torfrau Chantal Pagel, die mit einer überragenden Leistung von 50% gehaltener Bälle, den Sieg in dieser Höhe festhielt. Gepaart mit einer starken Abwehr ließ man von nun an 11 Minuten kein Gegentor mehr zu. Auch das letzte Time Out der Baden-Württembergrinnen in der 51. Minute brachte nicht mehr die erhoffte Wende und die Berlinerinnen konnten einen ungefährdeten 20:31 Sieg einfahren.

„Wir haben auf jeden Fall viel aus dem Spiel gegen Regensburg mitgenommen und sind heute ganz anders aufgetreten,“ zog Trainerin Susann Müller Bilanz. „Das freut mich und darauf können wir weiter aufbauen. Es warten noch 2 schwere Auswärtsspiele im September auf uns.“

Auch Kreisläuferin Tina Wagenlader, die 60 Minuten durchackerte und kämpfte, war mit dem Ergebnis durchaus zufrieden: „Nachdem wir in Regensburg nicht so in die Saison gestartet sind, wie wir es uns vorgestellt hatten, sind wir natürlich hochmotiviert nach Nürtingen gereist. Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit gezeigt, was wir können. Mit einer starken Abwehr und einem cleveren Spiel nach vorne konnten wir hier überzeugen. Ich freue mich, dass alle wieder dabei sind und es ist schön zu sehen wie wir uns weiterentwickeln.“

Bereits am Samstag geht es für die Berlinerinnen erneut auf Reisen. Um 19:30 Uhr ist man beim Erstliga Absteiger aus Mainz gefordert.

Torschützen:

SPREEFÜXXE: Vesna Tolic 2, Lynn Molenaar 1, Linea Höbbel 2, Anais Gouveia 4, Djazzmin Trabelsi 6/2, Tina Wagenlader 3, Linnea Aula 1, Iva van der Linden 2, Lisa Vlug 2, Bo Dekker 6/1, Leoni Baßiner 2

TG Nürtingen: Nina Fischer 4/1, Lisa Wieder 1/1, Delia Cleve 1, Lea Schuhknecht 4/1, Kerstin Foth 5, Leonie Dreizler 1, Lenya Treusch 1, Carolin Henze 3

SPREEFÜXXE erneut auf Reisen

10.09.2021

Auch am kommenden Samstag treten die SPREEFÜXXE zum Auswärtsspiel an. Dieses Mal begibt sich der Tross auf die knapp 670 km lange Fahrt nach Nürtingen.

Mit der Art und Weise ihres 22:25 Saisonauftaktsieges in Regensburg waren die Berlinerinnen nicht einverstanden. „Die vielen Fehlwürfe sind für mich absolut nicht akzeptabel und auch mit unserer 6:0 Abwehr bin ich nur bedingt zufrieden,“ äußerte sich FÜXXE Trainerin Susann Müller nach dem Spiel kritisch. „Der Rückraum von Nürtingen hat es in sich,“ blickt sie voraus, „wenn wir so auftreten wie in Regensburg, dann verlieren wir das Spiel. Wir müssen uns sowohl in der Abwehr als auch im Angriff enorm steigern.“

Mit einem 25:23 Auswärtssieg in Wuppertal sind die Baden-Württembergerinnen vergangenes Wochenende in die neue Saison gestartet. Dabei waren die Rechtsaußen Nina Fischer (7) und die Rückraum Linke Kerstin Foth (9/5) erfolgreichste Werferinnen. Diese gilt es neben Shooterin Lea Schuhknecht, der Halbrechten Lisa Wieder und Spielmacherin Carolin Henze (ehemals Tuc) in den Griff zu kriegen.

FÜXXE Kapitänin Vesna Tolic: „Nürtingen hatte einen guten Start in die Saison und viel Qualität in der Mannschaft. Wir stellen uns darauf ein, dass wir einen sehr motivierten Gegner treffen und wissen, dass es ein hartes Stück Arbeit wird. Wir müssen konzentriert an das Spiel herangehen. Wenn wir uns an unsere Absprachen halten werden wir mit kühlem Kopf und heißem Herz die 2 Punkte nach Berlin mitnehmen.“

Trainer Simon Hablizel sieht seine Mannschaft als klaren Underdog: „ Die Spiele aus der letzten Saison haben den Unterschied eindeutig gemacht. Wir wollen Spaß haben und versuchen die Berlinerinnen zu ärgern und dann schauen wir weiter. Wir wissen wo wir herkommen und müssen schon einen super Tag erwischen, um eine Chance zu haben.“

Nach der momentanen Verordnung sind ca. 700 Zuschauer nach der 3G-Regel in Nürtingen zugelassen. „Wie viele es werden wissen wir nicht, da lassen wir uns überraschen.“

Anpfiff in der Theodor-Eisenlohr-Halle ist am Samstag, den 11. September um 19:30 Uhr. Das Spiel wird im Livestream auf www.sportdeutschland.tv übertragen.

Verhinderte einen höheren Rückstand und brachte die SPREEFÜXXE mit ihren Paraden zurück ins Spiel: Torfrau Chantal Pagel hier im Duell mit Regensburgs Rechtsaußen Nicole Schiegerl.

Foto: Andreas Nickl – Sportfotos Regensburg

Saisonstart in Regensburg wird zur Zitterpartie

06.09.2021

Nach 60 Minuten leuchtete auf der Ergebnistafel ein 22:25 auf. 2 Punkte also für die SPREEFÜXXE, über die sich die Spielerinnen sichtlich freuten. Trainerin Susann Müller war ebenfalls erleichtert: „Das war der erwartetet schwere Saisonstart gegen einen starken Aufsteiger.“

Doch bis am Ende der Sieg zu Buche stand, war es ein hartes Stück Arbeit für die Berlinerinnen. 4:0 stand es nach einem furiosen Start der Regensburgerinnen und so war Susann Müller schon früh gezwungen die erste Auszeit zu nehmen. Diese fruchtete dann auch sofort und Anais Gouveia erzielte in der 10. Minute den ersten Saisontreffer für die Hauptstädterinnen (4:1). Doch es lief einfach nicht. Gerade in der Anfangsphase scheiterten die SPREEFÜXXE immer wieder an der gut aufgelegten polnischen Torfrau Natalia Krupa. Diese war es auch, die durch ihre Paraden das Regensburger Konterspiel immer wieder ins Laufen brachte. So baute der Aufsteiger seinen Vorsprung kontinuierlich aus und Franziska Peter erzielt ein der 30. Minute den Halbzeitstand von 11:7.

Doch auch nach der Pause fiel es dem letztjährigen Tabellenzweiten sichtlich schwer ins Spiel zu finden. Vermehrt brachten die Regensburgerinnen ihre 1,93m große Kreisläuferin Julia Drachsler geschickt ins Spiel, die am Ende mit 8 Toren erfolgreichste Werferin war. Nach einer erneuten Auszeit in der 40. Minute beim Spielstand von 16:11 und eine Umstellung in der Abwehr wendeten das Blatt zugunsten der SPREEFÜXXE. „Ich musste was riskieren und habe die Abwehr auf 5:1 umgestellt,“ sagte FÜXXE Trainerin Susann Müller nach dem Spiel, „das hat uns zurück ins Spiel gebracht.“ Kontinuierlich holten die FÜXXE jetzt Tor um Tor auf und gingen in der 50. Minute das erste Mal in Führung (18:19). Diese gab man dann auch nicht mehr aus der Hand und 40 Sekunden vor Schluss konnte Simona Kolosove mit ihrem 6. Treffer (die sie alle in der zweiten Halbzeit erzielte) den Sieg endgültig besiegeln. 

„Das war ein hartes Stück Arbeit, aber das habe ich auch nicht anders erwartet. Wir haben die Aufstiegsspiele des ESV gesehen: das ist ein sehr guter Aufsteiger mit viel Körperlichkeit, gegen den es noch einige Mannschaften schwer haben werden,“ zeigte sich FÜXXE Trainerin Susann Müller nach dem Spiel erleichtert. „Da gibt es einiges aufzuarbeiten und zu analysieren. 27 Fehlwürfe sind für mich absolut nicht akzeptabel und auch mit unserer 6:0 Abwehr bin ich nur bedingt zufrieden.“ Dass die FÜXXE im Spiel nicht noch höher in Rückstand gerieten lag vor allem an Torfrau Chantal Pagel. In ihrem ersten Spiel nach überstandenem Kreuzbandriss zeigte die Wolfsburgerin eine überragende Leistung mit 48% gehaltener Bälle. „Ich freue mich endlich wieder im Tor stehen zu können. Mir persönlich hat es ein gutes Gefühl gegeben, dass ich meine Leistung abrufen konnte und das Team nach so einer Verletzung jetzt wieder unterstützen kann.“

Auch Heimtrainer Csaba Szücs war mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden: „Die Mädels haben das fantastisch gemacht. Letztendlich hat uns am Ende ein wenig die Routine und vor allem auch das nötige Glück gefehlt.“

Für die Berlinerinnen geht es schon am kommenden Samstag mit dem nächsten Auswärtsspiel weiter. Am Samstag trifft man um 19:30 Uhr auf die TG Nürtingen.

SPREEFÜXXE starten mit Auswärtsspiel in die neue Saison

02.09.2021

Auf diesen Tag haben alle lange gewartet: Nach einer langen schweißtreibenden Vorbereitung starten die SPREEFÜXXE Berlin endlich in die Saison 2021/2022. Die neue Spielzeit beginnt gleich mit einem Auswärtsspiel beim Aufsteiger ESV 1927 Regensburg.

Die „Bunkerladies“, wie sich die Mannschaft aus Regensburg nennt, schafften in der vergangenen Saison den Aufstieg in die zweithöchste deutsche Spielklasse. In der Relegationsrunde setzte man sich gegen den Frankfurter HC, den SV Allensbach, MTV Heide und TV Aldekerk durch.

In dieser Saison wollen die Regensburgerinnen die Aufstiegseuphorie mitnehmen. “Ich bin gespannt, wie unser junges Team gegen Berlin mithalten kann und freue mich schon sehr, dass es losgeht”, blickt Trainer Csaba Szücs voraus. „Wir können zumindest vor einigen Zuschauern spielen und werden versuchen, den hohen Favoriten so lange wie möglich zu ärgern.“

Dabei hofft ESV-Trainer Szücs auf den Einsatz von Linksaußen Anika Bissel, die vom Zweitligadritten SG H2Ku Herrenberg an die Donau gewechselt ist und aufgrund einer hartnäckigen Schienbeinverletzung in der Vorbereitung noch auf ihr offizielles Debüt für die Bunkerladies wartet. Im Kader steht auch Julia Smidéliusz (Neuzugang von der TG Landshut), die neben Franziska Peter, Nicole Lederer, Amelie Bayerl und Anika Bissel eine von fünf Spielerinnen im ESV-Trikot ist, die bereits über Bundesliga-Erfahrung verfügt.

Für die SPREEFÜXXE geht es darum gut in die neue Saison zu starten. „Die letzte Saison hat gezeigt, zu was mein Team fähig sein kann wenn alles zusammenpasst. Ich hoffe, dass wir in diesem Jahr an die letzten Leistungen anknüpfen können,“ freut sich auch Trainerin Susann Müller auf den Saisonstart. „Das 1. Spiel ist immer eine kleine Wundertüte, vor allem gegen einen Gegner, den man noch nicht so gut kennt wie andere Mannschaften.“

Auch SPREEFÜXXE Managerin Britta Lorenz fiebert dem ersten Spiel entgegen: „Wir haben lange auf diesen Tag gewartet und hart darauf hingearbeitet. Wir freuen uns, dass es endlich wieder losgeht.“

Das Spiel findet am Samstag, den 04. September 2021 um 19:30 Uhr im ESV Bunker an der Dachbettener Brücke statt. Es wird keinen Livestream auf Sportdeutschland TV geben.

Erstligist kommt zum Pokalspiel in die Hauptstadt

02.09.2021

Am vergangenen Dienstag fand die Auslosung der zweiten Runde des DHB-Pokals statt. Diese bescherte den SPREEFÜXXEN ein Duell mit einem diesjährigen OLYMP Final 4 Teilnehmer: der HSG Blomberg/Lippe. Das Spiel gegen den Erstligisten wird am 2. Oktober im Horst-Korber-Sportzentrum Berlin stattfinden. Bis dahin wird es auch weitere Informationen dazu geben, ob und wie viele Zuschauer in der Halle dabei sein dürfen

„Natürlich sind wir sehr glücklich darüber, dass wir ein Heimspiel haben“, freut sich SPREEFÜXXE Trainerin Susann Müller über die Auslosung. „Mit der HSG Blomberg/Lippe treffen wir allerdings auf einen erfahrenen und starken Gegner. In diesem Spiel müssen wir an unsere Leistungsgrenzen gehen, um überhaupt eine Chance zu haben.“

Der Tabellenfünfte der vergangenen Saison sieht das Pokalspiel als eine ambitionierte Aufgabe, bei der HSG-Trainer Steffen Birkner sein Team jedoch in der Pflicht sieht: „Berlin hat zuletzt eine starke Serie gespielt und ist nur knapp am Aufstieg gescheitert. Auch in diesem Jahr stellen sie wieder eine der Topmannschaften der zweiten Liga. Wir werden die Füchse also auf keinen Fall unterschätzen, wollen unserer Favoritenrolle in der Hauptstadt jedoch gerecht werden und in die nächste Runde einziehen. Unser großes Ziel ist die erneute Teilnahme am OLYMP Final4!“, kommentiert der Blombergs Trainer das Los.

Auch SPREEFÜXXE Managerin Britta Lorenz sieht das Gästeteam in der Pflicht: „Blomberg hat ein starkes junges Team mit hohen Ambitionen. Natürlich wollen Sie Ihren Erfolg aus der letzten Saison wiederholen und erneut ins OLYMP Final4 einziehen. Wir werden aber alles dafür tun, um es ihnen so schwer wie möglich zu machen.“

Spreefüxxe Berlin und All Star Gym in der Mall of Berlin verlängern Kooperation

02.09.2021

„Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit einem starken Partner und bedanken uns für die Möglichkeit hier unser Krafttraining absolvieren zu können“, so Spielerin Lisa Vlug, die hier mit Cheftrainer Robert Kopiske zu sehen ist.