Einen Punkt benötigte die Mannschaft von Susann Müller noch, um sich frühzeitig Platz zwei zu sichern, der in dieser Saison zur Teilnahme an der Relegation um den Aufstieg in die 1. Bundesliga berechtigt. 

Die SPREEFÜXXE kamen gut ins Spiel und konntet sich früh eine Führung herausspielen. Sie überzeugten in den Anfangsminuten durch eine starke erste und zweite Welle, die einfache Torgewinne mit sich beachte. In der 19 Minute erzielte Fabienne Kunde die erste vier Tore Führung zum 10:6, die Bremen zur ersten Auszeit zwang. 

Diese half dem SVW sein Spiel zu stabilisieren und seinerseits mit einem 6:0 Lauf mit 12:14 in Führung zu gehen. Den SPREEFÜXXEN gelang zwischen der 23. und der 29. Spielminute kein eigener Treffer, erst kurz vor der Pause konnte Vesna Tolic zum 13:14 verkürzen. Doch mit dem Pausenpfiff eine erneute Unachtsamkeit in der Abwehr der Berlinerinnen und Rabea Nesslage netzte zum 13:15 Halbzeitstand ein. So brachte man sich durch schlechte letze zehn Minuten vor der Pause, um den eigenen Lohn. 

Im zweiten Durchgang begannen die SPREEFÜXXE wieder gut und konnten den Rückstand schnell egalisieren. Leonie Bassiner erzielte in der 34. Minute den 16:16 Ausgleich, ehe sie kurze Zeit später auf 18:16 erhöhte. Bremen ließ sich wieder nicht unterkriegen und ging selber wieder in Führung. Tessa Budelmann traf zum 19:20, aus der Sicht der SPREEFÜXXE.

Trainerin Susann Müller gefiel nicht was sie sah und so folgte prompt die Auszeit. Das Spiel stand nun Spitz auf Knopf und kein Team konnte sich richtig absetzen. Werder gelang zwar nochmal eine zwei Tore Führung zum 21:23, doch die SPREEFÜXXE ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen und so erzielte Kapitänin Vesna Tolic in der 50. Minute die 26:24 Führung. In der entscheidenen Phase war es vor allem immer wieder Nina Müller, die sich ein Herz nahm und durch ihre Treffer dafür sorgte, dass die SPREEFÜXXE im Spiel blieben. 

Fünf Minuten vor dem Ende konnte Bremen nochmals auf 26:27 verkürzen, doch ein 2:0 Lauf der SPREEFÜXXE sorgte für die Vorentscheidung zum 29:26 durch Bo Dekker. Bremen konnte in der letzten Spielminute noch auf 29:27 verkürzen, doch dies war dann auch der Endstand.

Beste Schützinnen der SPREEFÜXXE waren Leona Svirakova und Bo Dekker, die beide sechs Mal erfolgreich waren. Auf Seiten von Werder Bremen war Rabea Nesslage mit acht Toren die beste Werferin. 

Die SPREEFÜXXE freuen sich somit über zwei weitere Punkte und sichern sich somit vorzeitig den zweiten Tabellenplatz, denn sie können nicht mehr durch die Verfolger eingeholt werden. Dies bedeutet, dass die Saison für die Berlinerinnen in die Verlängerung gehen wird und man zwei Spiele gegen den 13. der 1. Bundesliga austrägt. 

Bevor dies allerdings ansteht, erwartet die SPREEFÜXXE in der kommenden Woche gleich zwei Heimspiele. Am Mittwoch gastiert der HSV Solingen-Gräfrath im FuXXbau, ehe dann am Samstag das Spiel gegen den Meister aus Zwickau folgt. 

 

Fotos: SV Werder Bremen