Vier Wochen war das letzte Pflichtspiel her und niemand wusste so recht, wie man nach dieser längeren Pause zurückkommen würde. Auf jeden Fall hatten die SPREEFÜXXE einiges gut zumachen, verlor man doch zuvor gegen den TVB Wuppertal.

Die ersten Minuten gestalten sich ausgeglichen und der erster Treffer gelang den Hausherrinnen. Die SPREEFÜXXE glichen ihrerseits aus und konnten durch Vesna Tolic in der fünften Spielminute das erste Mal in Führung gehen. Konsequent packten die Berlinerinnen in der Abwehr zu und das Zusammenspiel mit der starken Torfrau Sofie Svarrer Hansen ermöglichte leichte Torerfolge. So erarbeitete man sich nach und nach ein Polster, was den Trainer Leibssle dazu zwang, beim Spielstand von 5:9 die erste Auszeit zu nehmen. 

Die SPREEFÜXXE blieben dran und so erhöhte Anais Gouveia per Doppelpack zum 13:7 nach 17 gespielten Minuten. Man erlaubte sich während der gesamten ersten Halbzeit keine wirkliche Schwächephase und der Angriff überzeugte durch eine hohe Wurfeffektivität. Das Ergebnis davon war, dass die SPREEFÜXXE bis zur Halbzeit auf 20:11 erhöhten und somit mit einem ordentlichen Polster in die Pause gingen. 

Der zweite Durchgang gestaltete sich dann offener und die Berlinerinnen schalteten einen Gang zurück. Spätestens als Leona Svirakova in der 45. Minute den Treffer zum 27:17 erzielte, wussten jedoch alle Beteiligten in der Halle, dass der Sieger feststand. Daran änderte auch nichts, dass die SPREEFÜXXE ihren letzten Treffer bereits in der 54. Minute erzielten. Herrenberg verkürzte nochmal auf 31:23, doch der Sieg im Spitzenspiel war der Mannschaft von Susann Müller nicht mehr zu nehmen. Somit zeigte die Mannschaft die richtige Reaktion, auf die Leistungen in den vergangen Spielen und tankte Selbstvertrauen, für die nächsten anstehenden Aufgaben.

Durch den Erfolg in Herrenberg erobern die SPREEFÜXXE den begehrten zweiten Tabellenplatz zurück und benötigen aus den verbleibenden drei Spielen noch einen weiteren Punkt, um diesen Platz auch am Ende der Spielzeit inne zu haben. Die Chance dazu besteht bereits am kommenden Samstag, denn dann treten die SPREEFÜXXE erneut auswärts beim SV Werder Bremen an.

Foto: Alter Keeper