Blankes Entsetzen bei den Berlinerinnen, die am gestrigen Abend auf Grund einer desaströsen Angriffsleistung sich gegen den Abstiegskandidaten TVB Wuppertal mit 22:23 geschlagen geben mussten. 

Dabei starteten die SPREEFÜXXE gut in die Partie und die nach ihrer Verletzungspause wieder im Kader stehende Tina Wagenlader, konnte gleich den ersten Treffer zum 1:0 markieren. Die Gäste agierten zu Beginn sehr zurückhaltend und so schafften es die SPREEFÜXXE nach fünf Minuten bereits mit 5:1 in Führung zu gehen. Doch Wuppertal kämpfte sich in die Partie und konnte durch Ramona Ruthenbeck nach 16 Minuten zum 8:8 ausgleichen. 

Den SPREEFÜXXEN gelang zwischen der 14. und 21. Minute kein eigener Treffer und so musste Trainerin Susann Müller mit ihrer ersten Auszeit Korrekturen im Angriffsspiel vornehmen. Dies schien Wirkung zu zeigen, denn Vesna Tolic gelang fünf Minuten vor der Pause der Treffer zur 13:10 Führung. Diese konnte allerdings nicht behauptet werden und so gelang den Gästen mit dem Pausenpfiff der 13:13 Ausgleich.

Im zweiten Durchgang mussten die SPREEFÜXXE schnell einen Rückstand von 15:18 verkraften und Unsicherheiten machten sich zunehmend breit. Zwar gelang es der Mannschaft nach 43 Minuten auszugleichen, doch die Führung blieb ihnen verwehrt. 

So kam es dazu, dass es eine Minute vor dem Ende unentschieden stand und die SPREEFÜXXE im eigenen Ballbesitz waren. Susann Müller nahm 25 Sekunden vor dem Ende die letzte Auszeit, um den Angriff zu besprechen, doch der letzte Wurf ging über das Tor. Wuppertal schaltete schnell und beförderte den Ball direkt nach vorne, wo Hanna Wagner eiskalt zu Auswärtssieg der Gäste verwandelte. 

Die SPREEFÜXXE müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, zwei weitere Punkte im Kampf um die vorderen Plätze verschenkt zu haben und die in der Hinrunde herausragend herausgespielte Ausgangslage endgültig zu vergeben. 

Nun hat die Mannschaft wieder drei Wochen Zeit sich zu sammeln, ehe am 01. Mai dann das nächste Heimspiel gegen den HSV Solingen-Gräfrath ansteht. 

Fotos: Alter Keeper