Die SPREEFÜXXE Berlin, der einzige Frauenhandball-Bundesligist Berlins und der Berliner TSC, der Verein mit der aktuell besten Jugendarbeit im weiblichen Bereich in Berlin, werden in Zukunft ihre Zusammenarbeit intensivieren.

Ziel soll es sein, beim Berliner TSC ein starkes Jugendbundesliga-Team zu etablieren und aus diesem Pool den Nachwuchs für das Bundesliga-Team der SPREEFÜXXE zu entwickeln. Darüber hinaus soll es perspektivisch je ein Frauenteam in der 3. und der 4. Liga geben, auch für dieses Ziel sollen die Kräfte gebündelt werden, darüber informierten beide Vereine heute ihre Spielerinnen auf einer gemeinsamen Videokonferenz.

Für Sarah Hübner, Leoni Baßiner und Kristina Fodjo ist diese Kooperation schon gelebte Realität, die drei Jugendspielerinnen des Berliner TSC (Sarah Hübner kam ursprünglich vom TSV Rudow) sind seit dieser Saison ins Training und zum Teil schon in den Spielbetrieb der SPREEFÜXXE integriert. Letztes Wochenende kam zum Beispiel die erst 15jährige Leoni Baßiner zu gleich drei Treffern beim 35:21 – Sieg der SPREEFÜXXE gegen die TG Nürtingen.

Britta Lorenz, Managerin der SPREEFÜXXE, erhofft sich durch den Einsatz der jungen Berlinerinnen auch eine stärkere regionale Einbindung ihres Teams in das Sportgeschehen in der Hauptstadt. Die Top-Talente des Berliner TSC sollen künftig unkompliziert in den Trainings- und Spielbetrieb des Zweitligisten integriert werden, aber im Jugendbereich, also zum Beispiel der Jugendbundesliga, weiter für den Berliner TSC spielberechtigt bleiben.

SPREEFÜXXE-Trainerin Susann Müller begründet den Sinn dieser Kooperation auch mit der insgesamt gewachsenen Infrastruktur im Berlin Mädchenhandball: „Wir haben hier mit der Eliteschule des Sports und dem DHB Stützpunkt (weiblich) sehr gute Bedingungen, um guten Nachwuchs auszubilden!“

Die hauptamtliche Nachwuchstrainerin beim Berliner TSC, Monique Günther, begrüßt ebenfalls die Förderung „ihrer“ jungen Spielerinnen: „Ich freu mich einfach für Leo und Kristina, dass sie schon so jung in den professionellen Handball reinschnuppern dürfen – und finde es natürlich gut, dass sie uns, als Berliner TSC, durch die Kooperation mit den SPREEFÜXXEN nicht komplett verloren gehen.“