Nach einer durchweg enttäuschenden Leistung, nehmen die Gäste aus Schleswig-Holstein die Punkte mit nach Hause und fügen den SPREEFÜXXEN die erste Heimniederlage der Saison zu.

Die Müller-Truppe, die wieder auf eine Vielzahl an Stammpersonal verzichten musste, konnte sich zu Beginn des Spiels auf 3:1 absetzen, ehe man bereits nach sechs sowie nach zehn Minuten in einer doppelten Unterzahl agieren musste. Dies nutzen die Gäste aus Harrislee und drehten die Partie zum 4:5 nach 12 Minuten.

In der Folge agierten beide Teams auf Augenhöhe, wobei die SPREEFÜXXE es nicht schafften, dem Spiel den eigenen Stempel aufzudrücken. Nach 25 gespielten Minuten konnte Bo Dekker die 11:9 Führung erzielen, doch eine erneute doppelte Unterzahl erschwerte den Hausherrinnen die letzten fünf Minuten der ersten Hälfte und man ging mit einem 11:11 in die Kabine.

Die erhoffte Leistungssteigerung blieb zu Beginn der zweiten Halbzeit aus, Harrislee schaffte es, den SPREEFÜXXEN den Schneit abzukaufen und erarbeitete sich eine eigene Führung zum 14:16 nach 39 Minuten. Im Angriff agierten die Berlinerinnen größtenteils ideenlos und die Abwehr konnte nicht die gewohnte Kompaktheit generieren.

Trainieren Susann Müller probierte durch mehrere personelle Wechsel und taktische Umstellungen den Gästen den Zahn zu ziehen, doch diese zeigten keine Wirkung. Nach 48 gespielten Minuten zogen die Gäste zum ersten Mal auf vier Tore, zum 21:17 davon. Zwar verkürzten die SPREEFÜXXE nochmals auf zwei Tore und stellten anschließend auf Manndeckung um, doch auch das sollte an diesem Abend nichts nützen.

Am Ende feierten die Gäste aus Harrislee einen verdienten 27:24 Erfolg und entführten zwei Punkte aus dem FuXXbau.

In der kommenden Woche geht es für die SPREEFÜXXE direkt weiter, dann treten sie auswärts bei der TG Nürtingen an.

Fotos: Alter Keeper