Die SPREEFÜXXE können auch ihr zweites Spiel der Rückrunde erfolgreich gestalten und gewinnen beim VfL Waiblingen mit 32:24 (13:15).

Zu Beginn der Begegnung sah es allerdings nicht danach aus, als würden die SPREEFÜXXE die Partie erfolgreich gestalten können. Es schien so, als würde die lange Auswärtsfahrt der Mannschaft von Trainerin Susann Müller zu schaffen machen. So konnte sich Waiblingen innerhalb der ersten zehn Minuten eine 3:6 Führung erspielen, ehe die SPREEFÜXXE zum eigenen Spiel fanden und nach 13 Minuten den Ausgleich zum 6:6 erzielten.

Als Zeliha Puls dann in der zwanzigsten Minute einen Gegenstoß zur 12:8 Führung verwandelte, sah es so aus, als würde man das Spiel im Griff haben, doch Waiblingen steckte den Kopf nicht in den Sand und machte aus dem vier Tore Rückstand, eine 13:15 Führung zur Pause. Dabei gelang den SPREEFÜXXEN in den letzten zehn Minuten vor der Pause, nur ein einziger eigener Treffer.

In der Pause muss dann Susann Müller die richtigen Worte gefunden haben, denn die SPREEFÜXXE kamen wie die Feuerwehr aus der Kabine. Schnell war der Rückstand egalisiert und man konnte selbst mit 16:15 in Führung gehen.

Die Abwehr der Berlinerinnen stand nun deutlich besser und ermöglichte eine 21:18 Führung nach 40 gespielten Minuten. Eine doppelte Überzahl nutzte man dann zur Vorentscheidung und zog auf 27:20, nach 50 Minuten davon. Die Köpfe der VfL Spielerinnen gingen mehr und mehr nach unten und so spielten die SPREEFÜXXE dann ihren Stiefel herunter. Am Ende zeigte die Anzeigetafel dann einen 32:24 Auswärtssieg, der hart erarbeitet war und alles andere als im Vorbeigehen gelang.

Durch die weiteren zwei Punkte, behaupten die SPREEFÜXXE weiter ihre Tabellenführung und treffen schon am kommenden Wochenende aug den TSV Nord Harrislee.

Fotos: VfL Waiblingen