Auch das letzte Spiel des Jahres 2020 konnten die SPREEFÜXXE siegreich gestalten. Das Nachholspiel vom 21. November, welches auf Grund eines positiven Coronatests verlegt wurde, konnte man mit 30:27 (14:15) für sich entscheiden.

Die SPREEFÜXXE taten sich zu Beginn des Spiels schwer und man merkte ihnen an, dass der Rhythmus durch die zweiwöchige Quarantäne etwas verloren gegangen war. Der TVB spielte in den ersten 30 Minuten frech auf und machte es den Berlinerinnen schwer, die Dominanz der bisherigen Hinrunde auf die Platte zu bekommen. So dauerte es bis zur 14. Minute, ehe Zeliha Puls die erste zwei Tore Führung für die SPREEFÜXXE erzielen konnte (7:5). Wuppertal zeigte sich davon zunächst unbeeindruckt und konnte mithalten. Ein 3:0 Lauf führte in der 27. Minute zudem zur zwei Tore Führung für die Gastgeber (14:12). Diese konnte kurz vor der Halbzeit durch Tina Wagenladers Treffer vom Kreis egalisiert werden, ehe Nika Matavs den 14:15 Halbzeitstand erzielte.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit schafften es die SPREEFÜXXE, ihre Chancen im Angriff konsequenter zu nutzen und drehten binnen weniger Minuten die Partie. Ein 4:0 Lauf sorgte nach 36. Minuten zur ersten drei Tore Führung des gestrigen Abends (19:16).

TVB Coach Schlechter sah sich gezwungen die frühe Auszeit zu nehmen, doch die SPREEFÜXXE spielten zu diesem Zeitpunkt wie aus einem Guss. Simona Kolosove netzte nach 44 gespielten Minuten zum 25:19 ein.

Beim Spielstand von 28:23 nahm Wuppertal die letzte Auszeit und stellte auf eine sehr offensive Deckung um. Dies führte dazu, dass die zu diesem Zeitpunkt einseitige Partie wieder spannend wurde. 4 Minuten vor dem Ende verkürzte der TVB durch Ida Marie Krogh auf 29:26, doch im Gegenzug machte Vesna Tolic alles klar und traf zur erneuten vier Tore Führung. Ramona Ruthenbecks Treffer zum 30:27 war dann der Schlusspunkt der Begegnung.

Durch den Sieg bleiben die SPREEFÜXXE weiter ungeschlagen und gehen mit 19:1 Punkten als Tabellenführer in die Winterpause. Im neuen Jahr stehen dann für die SPREEFÜXXE schwere Spiele an, denn dann geht es gegen die Spitzenteams aus Herrenberg, Solingen und Zwickau.

Ein besonderen Dank möchten wir an dieser Stelle noch an Zoe Ludwig und die HL Buchholz-Rosengarten, in Persona von Sven Dubau richten. Nach dem Chantal Pagel verletzungsbedingt den SPREEFÜXXEN diese Saison nicht zur Verfügung steht, fiel Sofie Svarrer Hansen krankheitsbedingt aus. Zoe Ludwig sprang kurzfristig ein und half dabei, die zwei Punkte nach Berlin zu entführen.

 

Fotos: Michaela Stens / TVB Wuppertal