Seit Anfang der Woche sind die SPREEFÜXXE wieder im Trainingsbetrieb, nachdem man wegen eines positiven Coronatest im Mannschaftsumfeld sich in Quarantäne begeben musste. Davon betroffen war auch das für den 21. November geplante Auswärtsspiel beim TVB Wuppertal, welches auf den morgigen Samstag verlegt wurde.

Die Handballgirls aus Wuppertal mussten vor der Saison einen großen Umbruch vollziehen. Auf der Trainerposition hat seit dieser Saison Dominik Schlechter das Ruder übernommen, der in der letzten Saison noch die Oberligamannschaft des PSV Recklingen trainierte. Zudem haben zehn, teilweise namenhafte Spielerinnen den Verein verlassen, so wechselten u.a. Luisa Knippert (VfL Oldenburg), Natalie Adeberg und Sophia Michailidis (beide 1. FSV Mainz 05) in die 1. Bundesliga.

Somit erwartete Trainer Schlechter direkt eine schwere Aufgabe, die acht Neuzugänge zu integrieren, die vornehmlich aus den unteren Ligen und der näheren Region kommen.

Top Transfer der Wuppertaler ist die slowenische Rückraumspielerin Nika Matavz, die vom schwedischen Erstligisten Boden Handbol kommt. Mit 28 erzielten Treffern ist sie die zweitbeste Schützin ihres Teams.

Das sich das Team erst noch finden muss, zeigt der bisherige Saisonverlauf des TVB. Vier Punkte und damit Rang zehn wurden in den ersten acht Begegnungen geholt. Die Mannschaft von Trainer Schlechter überzeugt durch ihre Heimstärke, die beiden Siege konnte man in heimischer Halle gegen den HC Rödertal sowie den TSV Nord Harrislee einfahren. Auswärts hat es diese Saison noch nicht klappen wollen, vergangenes Wochenende verlor man deutlich mit 16:30 beim HC Leipzig.

Besonderes Augenmerk werden die SPREEFÜXXE auf Ramona Ruthenbeck werfen müssen, die mit 60 Toren die erfolgreichste Schützin ihres Teams ist. Dabei kommt sie im Schnitt auf 7,5 Treffer pro Spiel. Ihre Kreise gilt es einzudämmen und sich auf die unangenehme Spielweise des TVB einzustellen. Vergangene Saison erwünschten die SPREEFÜXXE beim Spiel in Wuppertal einen schlechten Start und lagen zur Pause 10:17 zurück. Dies soll dem Team von Trainerin Susann Müller diesmal nicht passieren.

Die SPREEFÜXXE wollen auch im letzten Spiel im Jahr 2020 ungeschlagen bleiben und damit den Spitzenplatz in der 2. Bundesliga behaupten. Auch dies wird durch die weiterhin angespannte Personaldecke nur durch eine geschlossene Mannschaftsleistung möglich sein.

Anwurf zur Partie ist am morgigem Samstag, den 5. Dezember 2020, um 18:45 Uhr. Sportdeutschland.TV zeigt die Begegnung live, einfach dem Link folgen:

Sportdeutschland.TV

Foto: TVB Wuppertal