Durchatmen hieß es im FuXXbau, nachdem es am Ende spannender war als gedacht. Trotz der angespannten Personalsituation, wurden die Gäste der HSG Freiburg mit 32:29 (16:11) geschlagen.

Zu Beginn kamen die Berlinerinnen gut ins Spiel und konnten sich nach 9 Minuten gleich einen drei Tore Vorsprung erarbeiten. Dieser hatte auch bis zur 16. Minute bestand, als der Freiburger Trainer Ralf Wiggenhauser die erste Auszeit nahm. Ab sofort agierten die Gäste mit dem siebten Feldspieler und nahmen dafür den Torwart heraus. Dies klappte zunächst nicht so wie gedacht, so dass die SPREEFÜXXE bis zur 25. Minute auf 12:6 davon ziehen konnten. Die Abwehr und die dahinter agierende Sofie Svarrer Hansen funktionierte bis dato sehr gut.

Nach einem Gesichtstreffer musste die Berliner Torfrau allerdings die restlichen fünf Minuten der ersten Halbzeit auf der Bank verbringen. Dies hatte zur Folge, dass die SPREEFÜXXE fünf Gegentreffer bis zur Pause hinnehmen mussten und mit einem 16:11 in die Kabine gingen.

Die Gäste aus Freiburg kamen stark aus der Halbzeit und nahmen den Schwung der letzten fünf Minuten der ersten Hälfte mit in die zweiten 30 Minuten. Nach und nach verloren die SPREEFÜXXE den Vorsprung und scheiterten an der gegnerischen Torfrau oder durch eigene technische Fehler. In den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit konnte nur ein einziger Treffer erzielt werden, was zur Folge hatte, dass Freiburg in der 39. Minute zum ersten Mal ausgleichen konnte (17:17).

Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt offen und beide Mannschaften agierten auf Augenhöhe, wobei das Momentum nun auf Seiten der HSG lag. Die SPREEFÜXXE, die das ganze Spiel über nur mit vier Rückraumspielerinnen agieren mussten, agierten in dieser Phase des Spiels oft zu kopflos.

In der 46. Spielminute war es dann passiert, die Red Sparrows konnten durch Simone Falk das erste Mal in Führung (21:22) gehen. Doch die SPREEFÜXXE steckten nicht auf und spielten ihre Klasse aus, die sie in den bisherigen Spielen schon an die Tabellenspitze brachte. Ein starker 5:0 Lauf sorgte bis zur 54. Minute für die Führung (26:22) und somit auch die Vorentscheidung. Zwar kamen die Gäste eine Minute vor dem Ende nochmal auf 30:28 heran, doch Tina Wagenlader blieb vor dem Tor eiskalt und machte mit einem ihrer fünf Treffer alles klar für die Hausherrinnen.

Beste Spielerin des gestrigen Abends war Leona Svirakova, die neben ihrer bärenstarken Leistung auch noch elf Treffer erzielen konnte.

Mit dem vierten Sieg in Folge stehen die SPREEFÜXXE weiter an der Tabellenspitze der 2. Bundesliga. In der kommenden Woche steht dann das letzte Spiel des Jahres an, wenn man auswärts auf den TVB Wuppertal trifft.

Fotos: Alter Keeper