In Berlin war man glücklich über den 30:19 (15:11) Heimsieg gegen das Schlusslicht aus Bremen, denn die Umstände unter denen dies gelang, waren nicht die leichtesten.

Doch fangen wir von vorne an, die SPREEFÜXXE starteten gut in die Begegnung und konnten sich direkt einen kleinen Vorsprung zum 3:1 herausarbeiten, der den Bremer Trainer Robert Nijdem nach erst fünf gespielten Minuten zur Auszeit zwang. Diese sorgte dafür, dass Bremen zunächst Schritt halten konnte und Nina Engel nach 12 gespielten Minuten den Anschluss zum 6:5 herstellte.

Dann die erste Schrecksekunde im FuXXbau, Vesna Tolic musste nach einer Abwehraktion verletzt ausgewechselt werden und konnte im Laufe des Spiels nicht mehr eingreifen.

In Folge dann der Bruch im Spiel der Gäste und die SPREEFÜXXE zogen, angeführt von einer starken Sofie Svarrer Hansen zwischen den Pfosten, Tor für Tor davon. Ein 5:0 Lauf zum 11:5, sorgte nach 18 Minuten für die erste deutliche Führung des Abends. Bis zur Pause konnte Bremen den Vorsprung auf vier Tore verkürzen und so ging es mit einem 15:11 in die Kabinen.

Den Beginn der zweiten Halbzeit verschliefen die SPREEFÜXXE etwas und so verkürzte Bremen nach 37 gespielten Minuten auf nur noch zwei Tore Rückstand zum 18:16.

Die SPREEFÜXXE zeigten aber eine ganz starke Mentalität, behielten einen kühlen Kopf und spielten sich trotz der dünnen Personaldecke einen erneuten Vorsprung heraus. Leona Svirakova erzielte mit einem ihrer neun Treffer die 23:17 Führung nach 45 Minuten.

In den letzten 15 Minuten schraubte Sofie Svarrer Hansen ihre Quote der gehaltenen Bälle auf 49 Prozent hoch und musste nur noch zweimal hinter sich greifen. Konsequent liefen die SPREEFÜXXE Gegenstoß für Gegenstoß und so setzte Tina Wagenlader den 30:19 Schlusspunkt des Abends.

Weitere Schrecksekunde kurz vor Ende der Begegnung, als Anna Ansorge im Gegenstoß gefoult wurde und ebenfalls verletzt vom Feld musste.

Die beiden Verletzungen trübten die Freude über die souverän gewonnen zwei Punkte, durch die die SPREEFÜXXE ihre Tabellenführung mit nun 15:1 Punkten festigten.

Am kommenden Wochenende steht gleich das nächste Heimspiel auf dem Programm. Zu Gast ist dann die HSG Freiburg. Die Partie kann wieder kostenfrei auf Sportdeutschland verfolgt werden.

 

Foto: Alter Keeper