Es war das erwartet schwere Auswärtsspiel für die SPREEFÜXXE, die nur mit vier Rückraumspielerinnen nach Leipzig gereist waren und den Ausfall von Lynn Molenaar und Fabienne Kunde verkraften mussten. 

Die  SPREEFÜXXE konnten die ersten beiden Treffer im Spiel erzielen. Simona Kolosove und Leona Svirakova trafen zur 2:0 Führung für die Berlinerinnen. Doch Leipzig zeigte sich unbeeindruckt und ging so nach sechs gespielten Minuten das erste Mal selbst in Führung. Beide Mannschaften agierten zu dem Zeitpunkt auf Augenhöhe, wobei es den Sachsen über weite Strecken der ersten Halbzeit gelang vorzulegen und die SPREEFÜXXE dann ausgleichen mussten.

In der 19. Spielminute konnte Leipzig die erste zwei Tore Führung erzielen, die sie nach 23 Minuten sogar auf drei Tore ausbauen konnten. Nachdem Bo Dekker einen Strafwurf vergab, machte es Laura Majer auf Seiten der Leipziger besser und erzielte das 10:13, aus der Sicht der SPREEFÜXXE. Doch beherztes Zugreifen in der Abwehr ermöglichte den 13:13 Ausgleich, den Leona Svirakova mit dem Pausenpfiff erzielte. 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit machten die SPREEFÜXXE da weiter, wo sie in der ersten Halbzeit aufgehört hatten und drehten die Begegnung. Zeliha Puls traf zur ersten zwei Tore Führung für die Gäste, die Vesna Tolic nach 38 Minuten auf vier ausbaute (18:14). Leipzig Trainer Fabian Kunze nahm prompt die Auszeit, doch Linea Höbbel traf direkt zum 19:14 nach 41 Minuten. Die Leipziger Mädels gaben sich jedoch nicht auf und so verkürzte Jaqueline Hummel zum 18:20 nach 45 Minuten. 

Die SPREEFÜXXE spielten zu diesem Zeitpunkt nun aber ihre ganze Klasse aus, Tina Wagenlader traf per Doppelpack zur erneuten fünf Tore Führung (23:18). Hiervon erholte sich Leipzig nicht mehr, die SPREEFÜXXE spielten die letzten zehn Minuten souverän herunter und konnten den Vorsprung dabei sogar weiter ausbauen. Spätestens der verwandelte Strafwurf von Leona Svirakova zum 26:20, sorgte in der 56 Minute für die endgültige Entscheidung. 

Vor allem die kämpferisch gute und geschlossene Teamleistung der SPREEFÜXXE, sorgte am Ende dafür, dass die Mannschaft von Trainerin Susann Müller mit 29:22 als Sieger von der Platte ging. 

Durch den wichtigen Auswärtserfolg stehen die SPREEFÜXXE mit 11:1 Punkten weiter an der Tabellenspitze der 2. Bundesliga. In der kommenden Woche steht dann das vorgezogene Spiel gegen den SV Werder Bremen an, was leider ohne Zuschauer stattfinden muss.

Foto: Alter Keeper