Sie befinden sich hier

20.03.2017 13:20

Spreefüxxe gewinnen gegen Bad Salzuflen

Auch ihr drittletztes Heimspiel der Saison können die Spreefüxxe Berlin erfolgreich bestreiten. Gegen Bad Salzuflen stand am Ende ein 32:21-Erfolg zu Buche.

Bildquelle: Alter Keeper

Nach der starken Leistung am vergangenen Wochenende in Altlandsberg, war es das Ziel der Spreefüxxe gegen Bad Salzuflen nachzulegen. Dabei warnte Christian Schücke davor den Gegner zu unterschätzen und appelierte an seine Spielerinnen, dass es eine Kopfsache sei, wie die Partie verlaufen würde.

Die Partie startete zunächst ausgeglichen. Bad Salzuflen spielte lange Angriffe und hatte zu Beginn Glück, das Natascha Faßold etwas brauchte um in die Partie zu kommen. Hingegen legten die Spreefüxxe ein ordentliches Umkehrspiel an den Tag. Meist konnte binnen Sekunden die Lücke in der Gästeabwehr gefunden werden. Lediglich das altbekannte Manko im Abschluss der Spreefüxxe ließ die Bad Salzuflerinnen im Spiel bleiben. Doch es sollte nicht lange dauern bis die Absprache Torhüter-Abwehr wieder besser funktionierte und so legte man eine Zwischenspurt von 3:3 auf 8:3 hin. Vor allem Youngster Samira Krakat gefiel in dieser Phase und netzte ebenso wie Flügelzange Laura Lenk sicher im Tempogegenstoß ein.

Neben der mit Rückenproblem geschonten Alexandra Sviridenko, ließ Trainer Christian Schücke die ebenfalls angeschlagen in die Partie gegangene Anna Blödorn nach zehn Spielminuten auf der Bank Platz nehmen und so bekamen an diesem Abend besonders die jungen Spielerinnen viel Spielzeit. Fabienne Kunde nutzte dies und setzte gleich einen Doppelpack zum 15:7. Knappe fünf Minuten später ging es dann mit 19:10 in die Halbzeitpause.

Die zweite Halbzeit war dann ein auf und ab. Die Partie schien früh entschieden, doch Bad Salzuflen ließ sich nicht beirren und brachte die Spreefüxxe Abwehr ein ums andere Mal in die Bredouille. Zudem war die Torhüterleistung leider wenig ansehnlich. Im Angriff konnten immer wieder schöne Spielzüge ausgespielt werden, genauso gab es aber auch Momente in denen der Ball einfach weggeworfen wurde. So blieb im gesamten Verlauf der Abstand zum Gegner relativ konstant und es wurde am Ende ein aus Sicht der Spreefüxxe deutlicher 32:21-Erfolg eingefahren.

Managerin Britta Lorenz gab sich nach dem Spiel sehr gelassen: „Unser Ziel war es heute zu gewinnen und alle sollten Spielpraxis sammeln. Es war nicht wichtig, ob wir mit 10 oder 20 Toren gewinnen. Wir wollen, dass sich alle Spielerinnen entwickeln und dafür müssen sie spielen. Dafür dass einige Spielerinnen in den letzten Partie wenig Anteile hatten, war das heute doch ordentlich.“

Für die Spreefüxxe geht es in 14 Tagen im Ligaalltag weiter. Dann kommt der starke Aufsteiger Markranstädt in den Fuxxbau.

Spreefüxxe Berlin:
Stevanovic, Faßold; Maj (1), Neuendorf (2/1), Krakat (5), Kunde (4), Kobien, Eber (2), Blödorn (3/2), Lenk (3), Dähne (1), Sviridenko, Trumpf (6/2), Mrozinski (5/1).

Verwarnungen:
Krakat, Mrozinski, Eber Zeitstrafen: Krakat, Neuendorf.

Bad Salzuflen:
Sandmann, Schwarz; Konefal, Reuschel (3/2), Homovics (2), Ilyes (2), Pallas (1), Jacobkersting (5), Reiche (8), Polenz
Verwarnungen:
Reuschel, Homovics, Pallas Zeitstrafen: Reuschel (2).

 

 

 

Kontextspalte