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12.02.2017 15:18

Am Ende zählen zwei Punkte

Gegen die HaSpo Bayreuth gewinnen die Spreefüxxe am Ende erneut deutlich mit 29:14, können aber auch diesmal vor heimischen Publikum nicht überzeugen.

Bildquelle: SpreefüXXe Berlin

Es ist allseits bekannt, dass man gegen vermeintlich schwächere Gegner nur selten einen sehenswerten Spitzenhandball abliefert. Aber was die Spreefüxxe gegen Bayreuth ihrem Publikum ablieferten, ist schwer in Worte zu fassen.

Gegen die mit gerade mal acht Feldspielerinnen angereisten Bayern taten sich die Spreefüxxe erneut von Beginn an schwer. Nach 12 Spielminuten stand es gerade mal 3:1. Dabei hatte heute den wohl aufwendigsten Job Betreuer René Günzel, dessen Protokoll eine unfassbare Anzahl an Fehlwürfen und Passfehlern aufzeigte. Bayreuth agierte dabei mit einer Abwehrvariante, die stets versuchte das Angriffsspiel der Spreefüxxe frühzeitig zu stören und zu Fehlern zu zwingen. Zunächst scheiterten die Hausherrinnen vor allem am Aluminium, doch im weiteren Spielverlauf häuften sich auch einfache Ballverluste und einfach zu viele ausgelassene Chancen im Torabschluss. Trainer Christian Schücke rotierte, doch der Ball lief zu keiner Zeit richtig flüssig. Dabei schien es zwischenzeitlich so einfach, als man beispielsweise mit einem kurzen Zwischenspurt von 6:3 auf 10:4 davonzog.

Auch die zweite Halbzeit verlief ähnlich. Immer noch wurden viele Möglichkeiten ausgelassen. Doch auch heute konnten sich die Spreefüxxe auf ihre Abwehr verlassen und so wurden die viele Fehler durch die Gäste nicht bestraft.

Am kommenden Wochenende reisen die Spreefüxxe nach Frankfurt und müssen da eine Schippe drauflegen.

Spreefüxxe Berlin:
Faßold, Stevanovic; Mrozinski (7), Blödorn (6/1), Trumpf (3/2), Neuendorf (3), Sviridenko (3), Eber (3), Krakat (2), Lenk (1), Jander (1), Maj, Kunde, Kobien.

 

 

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