Mit einer am Ende überzeugenden Leistung besiegen die SPREEFÜXXE die TG Nürtingen mit 28:20 (14:11). Vor allem in der zweiten Halbzeit überzeugten die Hausherinnen und machten schnell klar, dass die zwei Punkte am gestrigen Abend in Berlin blieben.

Die Zuschauer in der Sömmeringhalle sahen eine zähe Anfangsphase, in der beide Teams nicht so recht ins Spiel fanden. Dementsprechend torarm waren die ersten Minuten der Begegnung. Vesna Tolic sorgte in der fünften Minute für das erste Tor der SPREEFÜXXE. Währenddessen vorne das eigene Spiele noch etwas harkte, stand die Abwehr sicher. Chantal Pagel war zudem ein sicherer Rückhalt, so dass in den ersten zwölf Minuten nur zwei Gegentore zugelassen wurde.

Der Nürtinger Trainer Stefan Eidt war bereits früh gezwungen seine erste Auszeit zu nehmen, zu ideenlos war das Spiel seines Teams. Ein 4:0 Lauf der SPREEFÜXXE sorgte dann für eine fünf Tore Führung (10:5). Nürtingen nahm nach 20 Minuten die zweite Auszeit im Spiel. Diese sollte  den Lauf der SPREEFÜXXE zunächst unterbrechen. In die Kabine gingen die SPREEFÜXXE mit einer 14:11 Führung.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit waren die SPREEFÜXXE hellwach und machten schnell klar, dass es am gestrigen Abend nur einen Sieger geben konnte. Ganze acht Minuten blieb Nürtingen ohne eigenes Tor. Die Berlinerinnen zogen in diesem Zeitraum auf 17:11 davon und sorgten für eine kleine Vorentscheidung im Spiel. Zwar kam Nürtingen nochmals auf 4 Tore heran, doch spätestens Linea Höbbels Tor zum 22:15, sorgte für klare Verhältnisse. Die Mannschaft von Trainerin Susann Müller brachten den Vorsprung konzentriert nach Hause, so dass man am Ende ein ungefährdeten 28:20 Erfolg feiern konnte.

Die Ehrung zur besten Spielerin konnte dieses Mal Linea Höbbel einstreichen. Sie konnte sich insgesamt acht mal in die Torschützenliste eintragen und war damit erfolgreichste Schützin am gestrigen Abend.

Durch den Sieg konnten die SPREEFÜXXE die nächsten zwei Punkte auf ihrem Konto verbuchen. In der Tabelle steht man damit weiter auf dem fünften Rang in der 2. Bundesliga. Kommende Woche geht es dann für die Berlinerinnen zum wieder erstarkten SV Werder Bremen.

 

Statistik: 

C. Pagel, A. Krüger – S. Kolosove (5), A. Ansorge (1), V. Tolic (1), F. Kunde (1), L. Höbbel (8), A. Gouveia (1), A. Blödorn (7), L. Svirakova (3), M. Soares (1), S. Linke, B. Dekker, E. Eckardt

Zeitstrafen: Blödorn (1), Linke (1) – Kuhrt (1), Fischer (1), Bauer (1), Treusch (2)

Foto: Alter Keeper