Zuletzt konnte die Mannschaft von Trainerin Susann Müller zwei Siege im heimischen FuXXbau feiern. Gegen die Aufsteiger aus Freiburg und Solingen ging man siegreich vom Feld. Nun reisen die SPREEFÜXXE in den Norden Deutschlands, zum TSV Nord Harrislee.

Gegen die „Nordfrauen“, wie sie sich selber nennen, verlor man in der Hinrunde deutlich mit 22:28. Hätte man in Berlin gewusst, dass die Mannschaft von Trainer „Shorty“ Linde eine so starke erste Saisonhälfte spielt, wäre der Frust um einiges geringer gewesen. Harrislee steht auf dem fünften Tabellenplatz der 2. Bundesliga und damit ein Platz vor den SPREEFÜXXEN. In eigener Halle konnte man sich bis ins Viertelfinale des DHB-Pokals kämpfen, schlug dabei den VfL Oldenburg und musste sich nur knapp dem Thüringer HC geschlagen geben.

Wie im Hinspiel werden die SPREEFÜXXE vor allem Merle Carstensen und Lotta Woch in Schach halten müssen. Die beiden Rückraumspielerinnen prägen das Spiel der „Nordfrauen“ und erzielen im Schnitt über fünf Tore pro Spiel. Carstensen war bisher 92 Mal erfolgreich (Platz Sieben der Torschützenliste) und erzielte alle ihre Treffer aus dem laufenden Spiel.

Im Jahr 2020 ist der TSV Nord Harrislee bisher noch ungeschlagen. Nach Siegen gegen Lintfort und Kirchhof, schlug man vergangene Woche den SV Werder Bremen mit 26:24.

Die SPREEFÜXXE wissen um die schwere Aufgabe, die sie erwartet und sind gewillt die Niederlage des Hinspiels vergessen zu machen. Damit dies gelingt muss vor allem die Quote im Abschluss verbessert und die Anzahl der eigenen technischen Fehler minimiert werden. Sollte dies funktionieren, kann man sich durch aus Chancen ausrechnen, den dritten Sieg in Folge einzufahren.

Anwurf zur Partie ist am Samstag, den 01. Februar, um 17:00 Uhr in der Holmberghalle Harrislee. Schiedsrichter der Partie sind Lukas Müller / Robert Müller aus Neubrandenburg und Potsdam.

Foto: TSV Nord Harrislee