//SPREEFÜXXE mit Arbeitssieg gegen Solingen

SPREEFÜXXE mit Arbeitssieg gegen Solingen

Die SPREEFÜXXE schlagen den HSV Solingen-Gräfrath 76 mit 28:24 (11:11) und feiern damit den zweiten Sieg in Folge. Gegen den Tabellenletzten tat man sich lange Zeit schwer, konnte dann am Ende aber doch die Oberhand behalten.

Fast vier Minuten mussten die Zuschauer in der Sporthalle Charlottenburg auf einen Treffer beider Mannschaften warten, ehe Leona Svirakova zum 1:0 für die SPREEFÜXXE traf. Die Gäste aus Solingen, die vergangene Woche ihren ersten Saisonsieg feiern konnten, trafen postwendend zum 1:1 Ausgleich. Man merkte ihnen an, dass der Sieg Selbstvertrauen gebracht hatte, denn die SPREEFÜXXE konnten sich die gesamte erste Halbzeit nicht absetzen. Immer wieder scheiterte man an der gegnerischen Torfrau oder schenkte den Ball durch technische Fehler ab. Größer als zwei Tore sollte der Abstand nie werden, in der 27. Minute sollten die Gäste sogar erstmals in Führung gehen (9:10). In die Pause gingen beide Mannschaften mit einem 11:11 Unentschieden.

Die Ansprache in der Kabine schien gefruchtet zu haben, denn die SPREEFÜXXE starteten fulminant in die zweite Halbzeit. Durch einen 3:0 Lauf setzte sich die Mannschaft von Trainerin Susann Müller zum ersten Mal etwas deutlicher ab. Vesna Tolic erzielte in der 35. Minute das 15:12. Gäste Trainerin Kerstin Reckenthäler nahm sofort das Time-Out, um die Berlinerin nicht davon ziehen zu lassen. Dies sollte auch zunächst gelingen, doch in der 47. Minute sorgte Leona Svirakova, die nach dem Spiel als beste Spielerin des Spiels ausgezeichnet wurde, für die erste sechs Tore Führung im Spiel (23:17). Das war so etwas wie die Vorentscheidung. Solingen kam zwar nochmal auf vier Tore heran, doch der Sieg der SPREEFÜXXE war zu keinem Zeitpunkt mehr in Gefahr.

Am Ende stand ein vier Tore Sieg der SPREEFÜXXE zu Buche, ein Spiel in dem man wenige spielerische Glanzmomente hatte, am Ende aber souverän runterspielte. Durch den Erfolg gegen Solingen verbessern sich die SPREEFÜXXE auf den sechsten Rang in der 2. Bundesliga.

In der kommenden Woche treten die Berliner dann beim TSV Nord Harrislee an, wo man noch was gut zu machen hat, nach der Niederlage im Hinspiel.

Statistik: 

C. Pagel, A. Krüger – S. Kolosove (4), A. Ansorge (4), V. Tolic (3), F. Kunde (1), L. Höbbel (2), A. Gouveia (3), A. Blödorn (3), L. Svirakova (5), M. Soares, S. Linke (2), B. Dekker (1), E. Eckardt

Zeitstrafen: Kolosove (1), Tolic (1), Blödorn (1), Gouveia (1) – Sosnierz (1), Penz (1), Brandt (1)

 

SR: Friedel/Hermann

2020-01-26T19:16:22+00:00 Januar 26th, 2020|Spiel|0 Kommentare

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