//Siegesserie gerissen – SPREEFÜXXE unterliegen Zwickau

Siegesserie gerissen – SPREEFÜXXE unterliegen Zwickau

„Wir haben heute nicht verloren, wir haben gelernt“ – das waren die Worte, die SPREEFÜXXE Trainerin Susann Müller nach der 30:31 (15:15) Niederlage gegen den BSV Sachsen Zwickau an ihre Mannschaft richtete. Das sollte bedeuten, dass man in den entscheidenden Momenten im Spiel dann doch zu oft die falschen Entscheidungen getroffen hat. Doch kann man vom Spiel gestern behaupten, dass drin war, was drauf stand – nämlich Spitzenspiel in der 2. Bundesliga.

Es war also angerichtet: Samstagabend, eine gut besuchte Sporthalle Charlottenburg, die Zwickauer hatten eine Vielzahl an eigenen Fans mit nach Berlin gebracht und zwei Mannschaften auf dem Feld, die bisher eine sehr gute Saison spielen.

Die SPREEFÜXXE kamen gut ins Spiel, die ersten beiden Treffer konnte Bo Dekker, jeweils per 7-Meter, erzielen. Nach fünf Minuten erhöhte Anna Blödorn zum 4:1. Doch die Gäste aus Zwickau ließen sich nicht so wirklich abschütteln. Zwar führten die Berlinerinnen fast die gesamte erste Halbzeit, doch glichen die Gäste in der 24. Minute durch die an diesem Abend gut aufgelegte Simona Stojkovska das erste Mal aus. Ihr sollten an diesem Abend insgesamt neun Tore aus dem Feld gelingen. Damit war sie die erfolgreichste Schützin des Spiels. Bis zur Halbzeit konnte nun keine Mannschaft mit mehr als einem Tor führen, so dass man mit einem 15:15 in die Kabine ging.

In der zweiten Halbzeit legten die SPREEFÜXXE wieder einen Blitzstart auf das Parkett. Nach 36. Minuten erzielte Leona Svirakova das 20:16 und zwang Gäste-Trainer Norman Rentsch zu einer frühen Auszeit. Diese sollte Wirkung zeigen, schnell gelang den Gästen der Anschluss zum 20:19 durch Petra Nagy. Darauf wurde es hitzig, zuerst wurde Bo Dekker für zwei Minuten des Feldes verwiesen, ehe kurz danach SPEREEFÜXXE-Kapitänin Anna Blödorn von den Schiedsrichtern Klinke/Klinke nach einem angeblichen Foul im Gegenstoß disqualifiziert wurde. Das Spiel stand nun auf Messer Schneide, doch die SPREEFÜXXE konnten sich durch zwei Treffer von Vesna Tolic, die an diesem Abend zur besten Spielerinn ihres Teams ernannt wurde, auf drei Tore zum 24:21 nach 44 Minuten absetzen. Ein 3:0 Lauf der Gäste zum 24:24 egalisierte diesen Vorsprung sogleich.

Was im FuXXbau in den letzten zehn Minuten passierte, war an Spannung kaum zu überbieten und nichts für schwache Nerven. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen, so dass es nach 57 Minuten 27:27 stand. Zwei unnötige Ballverluste ermöglichten den Gästen eine zwei Tore Führung nach 58. Minuten. Doch das war noch nicht die Vorentscheidung, Vesna Tolic verkürzte umgehend auf 30:31, bei noch anderthalb zu spielenden Minuten. Die Gäste vergaben von der Außenposition, so dass die SPREEFÜXXE 30 Sekunden vor dem Ende noch einmal in Ballbesitz kamen. Trainerin Susann  Müller nahm die Auszeit, um den letzten Angriff mit ihrem Team zu besprechen. Es sollte aber an diesem Abend nicht gelingen, denn der entscheidende Wurf aus dem Rückraum ging daneben und so war es passiert – die Siegesserie der SPREEFÜXXE ist gerissen. Nach sechs siegreichen Spielen in Folge, musste man sich dem BSV Sachsen Zwickau nach einem heißen Tanz mit 30:31 nach 60 Minuten geschlagen geben.

Nach der knappen Niederlage heißt es für die SPREEFÜXXE, nun Mund abputzen und vollen Fokus legen auf das anstehende Auswärtsspiel beim TVB Wuppertal kommende Woche.

 

Statistik:

C. Pagel, A. Krüger – S. Kolosove (4 Tore), V. Tolic (6), F. Kunde (1), L. Höbbel (1), A. Gouveia (1), A. Blödorn (3), L. Svirakova (4/1), B. Dekker (2/5), P. Förster (1), E. Eckardt

 

Zeitstrafen: Kolosove (1), Tolic (1), Kunde (1), Dekker (2) – Nagy (1), Stojkovska (1), Choinowski (2)

Rote Karte: Blödorn (40. Minute)

SR: Klinke / Klinke

 

Fotos: Alter Keeper

2019-12-01T21:20:47+00:00 Dezember 1st, 2019|Spiel|0 Kommentare

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