//Ersatzgeschwächte SPREEFÜXXE gewinnen in Lintfort

Ersatzgeschwächte SPREEFÜXXE gewinnen in Lintfort

Mit den Kräften am Ende, aber überaus glücklich. So kann man in etwa die Gefühlslage der SPREEFÜXXE nach dem überragenden 28:22 (8:13) Sieg gegen den TuS Lintfort beschreiben.

Dabei standen vor dem Spiel die Zeichen alles andere als gut. Neben den beiden  langzeitverletzten Tina Wagenlader und Monica Soares mussten die SPREEFÜXXE auch kurzfristig auf Anna Blödorn und Susann Linke (Infekt) verzichten.

Beide Teams starteten zu Beginn auf Augenhöhe. Das erste Tor des Tages erzielten die Hausherrinnen durch Jana Willing. Vesna Tolic konnte im Gegenzug für die SPREEFÜXXE ausgleichen. Bis zur 20. Minute sollten die rund 300 Zuschauer ein offenes Spiel zu sehen bekommen. Auf den Seiten der SPREEFÜXXE klappte vor allem immer wieder das Zusammenspiel mit dem Kreis, so dass Bo Dekker ein ums andere Mal sicher verwandeln konnte.  Bis zum Ende des Spiels sollten ihr insgesamt 7 Tore gelingen, damit war sie die erfolgreichste Schützin ihres Teams an diesem Tage.

Beim Spielstand von 8:7 aus Sicht der SPREEFÜXXE nahm die Lintforter Trainerin Bettina Grenz-Klein ein Time-Out. Jana Willing konnte in Folge zum 8:8 ausgleichen. Es sollte der letzte Treffer der Linforter bis zur Pause sein. Die Gäste aus Berlin zogen mit einem 5:0 Lauf bis zur Halbzeit auf 13:8 davon und auch nach Wiederanpfiff blieb das Tor der Berliner zunächst vernagelt, so dass man den Vorsprung auf 15:8 vergrößern konnte.

Nachdem Fabienne Kunde mit einem Doppelpack zur acht Tore Führung (20:12) nach 40 Minuten einnetzte, probierten die Linfoter abermals den Spielfluss der SPREEFÜXXE durch ein Time-Out zu unterbrechen, doch dies schlug wieder fehl. Die Mannschaft von Trainerin Susann Müller ließ an diesem Tag nichts mehr anbrennen. Leona Svirakova erzielte in der 55. Minute das letzte Tor der SPREEFÜXXE zum 28:17. Der Rest war dann Ergebniskosmetik der Lintforterinnen, die bis zum Spielende noch fünf Tore erzielen konnten und das Endergebnis damit aus ihrer Sicht etwas erträglicher machen konnten.

Susann Müller war sehr zufrieden mit der Leistung ihres Teams: „Was das Team als Reaktion auf die Ausfälle von Sanni und Blö gezeigt hat war super. Jeder hat gekämpft und alles gegeben. Das war eine tolle Teamleistung, auf die wir aufbauen können, um uns stetig weiterzuentwickeln”.

Mit dem dritten Sieg in Folge verbesserten sich die SPREEFÜXXE in der Tabelle auf Platz vier. Am kommenden Samstag gastiert dann der HC Leipzig in der Sömmeringhalle. Anpfiff zur Partie ist um 19:00 Uhr.

2019-10-20T10:44:46+00:00 Oktober 20th, 2019|Spiel|0 Kommentare

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