//Spreefüxxe verpassen Heimsieg

Spreefüxxe verpassen Heimsieg

Foto: Thomas Sobotzki

 

Die Spreefüxxe Berlin können auch gegen den TV Beyeröhde Wuppertal keinen Erfolg einfahren. Im heimischen Fuxx unterliegen die Hauptstädterinnen am Ende deutlich mit 24:29. Damit rutscht man in der Tabelle auf Platz 12 ab.

Die Spreefüxxefans posteten nach Spielende: „Es ist im momentan nicht leicht ein Füchsefan zu sein.“ Seit nunmehr fünf Partien ist bei den Berlinerinnen der Wurm drin. Trotz phasenweise guter Leistungen schafft man es einfach nicht über die gesamte Spieldauer konstant zu bleiben und hat immer wieder Schwächephasen mit zu hohen Fehlerquoten. So auch in der gestrigen Partie gegen den TV.

Erneut fand man gut in die Partie, fand viele Lücken in der Abwehr der Gäste und hinten machte Natascha Faßold einen guten Job. Doch ähnlich wie in den Partie zuvor: gegen die Top-Teams der Liga werden jegliche Fehler bestraft. So brachte sich auch Beyeröhde mit Tempogegenstößen aus Ballverlusten der Spreefüxxe zurück in die Partie. Zur Pause führten die Gäste knapp mit 11:12.

In der zweiten Hälfte stellte Gästecoach Martin Schwarzwald die Abwehr um. Die Halbspielerinnen agierten nun sehr offensiv und versuchten den Rückraum der Spreefüxxe früh zu stören. Das brachte die Hausherrinnen vor Probleme, welche der TV nutzt um sich erstmals leicht abzusetzen. Spreefüxxe Coach Goncalo Miranda wechselte viel durch, doch irgendwie schien keiner Zusammenstellung im Rückraum gut zu funktionieren. Mit einfachen Ballverlusten und schlechten Torabschlüssen machte man des Beyeröhde leicht, die hingegen zunehmend Spiellust bekamen und vorne konsequent in die Aktionen gingen. Am Ende war in dieser Partie für die Spreefüxxe deutlich mehr drin, als die von Simona Kolosove mit dem Schlusspfiff besiegte 24:29-Niederlage.

Britta Lorenz fand nach dem Spiel als erste die Worte: „Wir haben uns vorgenommen an die zweite Hälfte aus dem Mainzspiel anzuknüpfen und als Team aufzutreten. Das ist uns heute lediglich in der ersten Hälfte gelungen. In der zweiten Halbzeit haben wir wieder zu undiszipliniert gespielt und einfach die Bälle verloren. Mannschaften wie Beyeröhde bestrafen solche Schwächephasen eiskalt. Auch wenn wir ein junges Team haben, erwarte ich eine bessere Einstellung und Kampf. In den letzten Wochen haben wir eindeutig zu viel Lehrgeld gezahlt.“

Am kommenden Wochenende reisen die Spreefüxxe zum letzten Auswärtsspiel zu den Kurpfalz Bären. Eine Woche später findet der Saisonabschluss gegen Waiblingen im heimischen Fuxxbau statt.

 

Spreefüxxe:

Faßold, Krüger; Kolosove (6/5), Ansorge (1), Krakat, Kunde, Momot, Humer, Blödorn (6), Kirchhoff Madsen, Sposato, Wagenlader (6), Marschand (1), Förster (1), Magg (3)

Zeitstrafen: Momot (2), Marschand

 

Beyeröhde:

Krückemeier, Centini; Michailidis, Hufschmidt (2), Heldmann (5), Adams (6),  Stefes (4), Szücs, Tomlik, Kamp, Knippert (9/4), Havel

Zeitstrafen: Havel

2019-05-05T21:48:44+00:00 Mai 5th, 2019|Spiel|0 Kommentare

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