//Spreefüxxe mit Heimniederlage gegen Lintfort

Spreefüxxe mit Heimniederlage gegen Lintfort

Foto: Thomas Sobotzki

 

Die Spreefüxxe Berlin verlieren gegen Aufsteiger Lintfort vor heimischer Kulisse mit 20.23. Nach einer schwachen Vorstellung in Hälfte zwei nehmen die Gäste am Ende die Punkte mit.

Beide Teams starteten verhalten in die Partie, sodass die Anzeige lange ein 1:1 aufleuchtete. Auch nach fünfzehn Minuten konnte sich noch kein Team absetzen und es stand 6:6. Dann nahmen die Gastgeberinnen fahrt auf. Hinten stand man nun gut, vorne lief der Ball und so erzielte Samira Krakat beim 9:6 die erste 3-Tore-Fürhung für Berlin. Schon in dieser Phase hätte man mit einem besseren Abschluss noch deutlicher in Führung gehen können. Bis zur Halbzeit verkürzte Lintfort noch einmal und es ging mit 10:8 in die Pause.

Auch in Hälfte zwei nutzten die Hausherrinnen viele Chancen nicht sich deutlicher abzusetzen. Stattdessen arbeiteten sich die kämpferischen Lintforterinnen Stück für Stück wieder heran und gingen in der 44. Minute erstmals wieder in Führung. Eine Vielzahl von einfachen Fehlern machte den Gästen leichtes Spiel in der Defensive, die sich zwischenzeitlich auf vier Tore absetzen konnten (16:20). Doch die Spreefüxxe gaben sich nicht auf, mühten sich und waren zweieinhalb Minuten vor Ende der Partie auf einen Treffer dran (20:21) und in Überzahl. Doch statt dies zu nutzen, verlor man vorne erneut zweimal den Ball, Lintfort hingegen tankte sich durch und erzielte noch zwei Treffer. Am Ende war mehr drin und man muss sich über die 20:23-Niederlage auf Seitens der Spreefüxxe ärgern.

Managerin Britta Lorenz war stinksauer von der Vorstellung ihres Teams: „Wir haben nicht zusammengespielt. Jeder hatte eine Idee, aber wir haben den Ball nicht laufen lassen. Anstatt für den anderen zu spielen und geduldig zu bleiben, haben wir individuell zu viele einfache Fehler gemacht.Außerdem sind 20 Tore zu Hause einfach zu wenig. Der einzige Lichtblick war für mich das gelungene Comeback von Anna Eber, ein Jahr nach ihrer Kreuzband Verletzung. Es ist sehr schön, dass Ebi wieder spielt. “

Am kommenden Wochenende erwarten die Spreefüxxe zum nächsten Heimspiel den BSV Sachsen Zwickau. Eine Woche später muss man nach Rosengarten.

 

Spreefüxxe:

Faßold, Krüger; Kolosove (4/3), Ansorge (1), Krakat (1), Kunde (1), Momot, Humer, Eber (2), Blödorn (4), Kirchhoff Madsen, Wagenlader (2), Schwarz (1), Förster (3), Magg (1)

Zeitstrafen: Eber, Blödorn, Magg

 

Lintfort:

Gosch, Graef; Romeike, Dings (1), Legermann (2), Lambertz (1), van Hulten (2), Kuik (2), Isaksen (8/7), Ueffing, Vandewal (8/1)

Zeitstrafen: Vandewal, van Hulten, Legermann

2019-03-31T23:25:11+00:00 März 31st, 2019|Spiel|0 Kommentare

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