//Spreefüxxe mit Befreiungsschlag

Spreefüxxe mit Befreiungsschlag

Foto: Thomas Sobotzki

 

Die Spreefüxxe Berlin gewinnen ihr Heimspiel gegen den Aufsteiger vom TSV Nord Harrislee souverän mit 27:17. Nach zuletzt zwei Niederlagen war es für die Berlinerinnen ein wichtiger Schritt zum Ziel Klassenerhalt. Mit dem Sieg klettert man in der Tabelle vorbei an Harrislee auf Platz 8.

Die Spreefüxxe brauchten diesmal etwas Zeit um in die Partie zu finden. Die robuste Abwehr der Gäste zwang die Berlinerinnen zu einfachen Ballverlusten, Harrislee hingegen nutzte den Tempogegenstoß, scheiterte aber zunächst an Natascha Faßold. Die Abwehr der Spreefüxxe stand von Beginn an gut. Trainer Goncalo ließ Laura Madsen Kirchhoff offensiv agieren und störte damit das Aufbauspiel der Norddeutschen.

Nach 10 Spielminuten kam dann auch die Offensive der Spreefüxxe langsam in die Gänge. Harrislee blieb zunächst dran, konnte stets den Anschlusstreffer erzielen. Nach 20 Spielminuten war die Partie beim 8:7 noch völlig offen. Dann aber legten die Hausherrinnen einen Zwischenspurt ein und erarbeiteten sich zur Pause mit einem Doppelpack von Kapitän Anna Blödorn eine 5-Tore-Führung. (13:8.)

Gepackt von diesem Hoch startete man auch in Hälfte zwei. Egal wer auf der Platte stand und wie die Gäste auch umstellten, die Spielerinnen von Goncalo Miranda fanden eine Lösung. Hinten machte Natascha Faßold die Kiste zu. Knapp 15 Minuten vor Ende erzielte Anna Ansorge die erste 10-Tore-Führung zum 22:12. Harrislee kämpfte und wehrte sich körperlich bis zum Schluss. Aber an diesem Tag waren die Spreefüxxe nicht zu bremsen und sicherten sich am Ende einen verdienten 27:17-Erfolg vor einem begeisterten Berliner Publikum.

Britta Lorenz war nach der Partie stolz auf ihr Team: „ Wir haben hinten gut gestanden und Natascha Faßold hat im Tor einen sehr guten Job gemacht. Unser Trainer hat das Team gut eingestellt, mit Laura vorne auf der Spitze haben wir Harrislee vor große Probleme gestellt. Vorne haben wir trotz der ordentlichen Härte von Harrislee nicht die Nerven verloren, sondern uns gute Chancen herausgespielt und diese auch mit viel Willen eingenetzt. Egal wer auf die Platte kam, hat Vollgas gegeben. Mit einer solchen Leistung wie heute, kann man jedes Team in dieser Liga schlagen.“

Am kommenden Wochenende steht gleich das nächste Heimspiel auf dem Programm. Dann ist der SV Werder Bremen zu Gast im Fuxxbau. Im Oktober konnte man das Heimspiel im DHB-Pokal denkbar knapp für sich entscheiden und will nach dem Erfolg gegen Harrislee unbedingt nachlegen.

 

Spreefüxxe Berlin:

Faßold, Krüger; Kolosove (2), Anroge (5), Krakat (1), Kunde (1), Momot (1), Humer (2), Blödorn (9/3), Kirchhoff Madsen (4), Wagenlader (2), Schwarz, Förster

Zeitstrafen: Humer (2), Blödorn, Wagenlader

 

TSV Nord Harrislee:

Sibbersen, Tiedemann, Fasold; Krey, Natusch (1), Volquardsen (1), Woch (3/2), Frauenschuh, Carstensen (4), Lache, Lauf (1), Andresen (1), Peters, Jensen (/1), Melfsen (3), Klingenberg (1)

Zeitstrafen: Woch, Andresen, Jensen, Melfsen

2019-02-17T20:26:50+00:00 Februar 17th, 2019|Spiel|0 Kommentare

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