//Spreefüxxe unterliegen Kirchhof

Spreefüxxe unterliegen Kirchhof

Fotos: Thomas Sobotzki

 

Die Spreefüxxe Berlin verlieren das erste Heimspiel der Rückrunde gegen die SG 09 Kirchhof. Vor heimischer Kulisse müssen die Berlinerinnen eine 28:33-Niederlage in Kauf nehmen.

Dabei startete das Team von Trainer Goncalo Miranda gut in die Partie. Anna Blödorn und Simona Kolosove agierten im Angriff mit viel Druck zum Tor und brachten ihre Mitspielerinnen gut in Szene. Fabienne Humer erzielte per Schlagwurf die 3:1-Führung. Danach schlich sich eine leichte Unkonzentriertheit ins Berliner Angriffsspiel ein, die Kirchhof für sich nutzt. Die Spreefüxxe Abwehr stand gut, dennoch gelang es Kirchhof immer wieder einen erfolgreichen Abschluss zu finden und so ging nun die SG in Front. Nach 13 Spielminuten gab Spreefüxxe Coach Miranda Anna Blödorn eine Pause. Für sie kam Laura Madsen-Kirchhoff auf die Platte, die leider alles andere als einen guten Tag erwischte. Gleich mehrere Angriffe in Folge wurden überhastet abgeschlossen und Kirchhof bestrafte dies gnadenlos. Beim 6:9 nahm Miranda die erste Auszeit. Man merkte den Spreefüxxen an, dass sie gut auf Kirchhof eingestellt waren, die Nahtstellen kannten und auch hinten wussten, wie sie zu decken haben. Dennoch konnte man die SG nicht ausreichend stoppen. Die eingespielten und mittlerweile ligaerfahrenen Kirchhoferinnen hatten selbst bei Zeitspiel immer ein Ass im Ärmel oder das nötige Glück um den Ball doch noch unterzubekommen. So ging es mit 15:17 in die Pause.

Die zweite Hälfte schloss sich nahtlos an die erste an. Die frühe zweite Zeitstrafe gegen Tina Wagenlader zwang Coach Miranda zu einer taktischen Umstellung der Abwehr, um diese für den Angriff zu schützen. Man kämpfte sich auf einen Treffer heran, schaffte aber zu keiner Zeit den Ausgleich oder gar noch einmal die eigene Führung. Stattdessen nutzte Kirchhof die Berliner Schwächephase ab der 40. Minute und zog auf sechs Treffer davon. Einfach zu viele einfache technische Fehler häuften sich im Berliner Angriffsspiel und hinten fehlte nun teilweise die notwenige Aggressivität. Dennoch gab man nicht auf, kämpfte sich drei Minuten vor Spielende wieder auf drei Treffer heran. Doch dann schmiss man den Ball erneut weg und brachte Kirchhof in Folge noch zu einfachen Treffern und verlor nicht nur zu deutlich sondern eventuell sogar unnötig.

Spreefüxxe-Managerin Britta Lorenz war nach Spielende entsprechend gefrustet und stinksauer: „Kirchhof war mit dieser Leistung heute zu schlagen. Leider haben wir uns selbst geschlagen. Der Coach hatte im Video auf alles hingewiesen und trotzdem laufen einige rum und wissen nicht was sie tun sollen. Die spielen dann ihr eigenes Spiel und halten sich an keinerlei taktische Vorgaben. Das kann und werde ich nicht akzeptieren. Wir können mehr und ich erwarte von meiner Mannschaft nun eine entsprechende Analyse und dann eine Reaktion in den kommenden Partien.“

Am kommenden Wochenende sind die Spreefüxxe zu Gast beim HC Rödertal. Danach stehen mit Harrislee und Bremen zwei Heimspiele in Folge an.

 

Spreefüxxe:

Faßold, Krüger; Kolosove (3), Ansorge, Krakat (2), Kunde (3), Momot, Humer (1), Blödorn (6/2), Kirchhoff-Madsen (3), Wagenlader (4), Förster (6)

Zeitstrafen: Humer, Blödorn, Wagenlader (2)

 

SG 09 Kirchhof:

Siggaard, Demianczuk, Küllmer; Lucas, Breiding, Boonkamp (5), Nolte (1), Kühlborn (6), Svirakova, Sabljak (8/4), Szary (1), Urbicht (3), Visser (7/2), Mai (2)

Zeitstrafen: Boonkamp (2), Szary (1)

2019-02-06T19:17:29+00:00 Februar 4th, 2019|Spiel|0 Kommentare

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