//Spreefüxxe entführen Punkte aus Zwickau

Spreefüxxe entführen Punkte aus Zwickau

Foto: Thomas Sobotzki

 

Die Spreefüxxe Berlin sichern sich die nächste Auswärtspunkte. Beim BSV Sachsen Zwickau setzen sich die Berlinerinnen am Ende mit 30:32 durch. Schlüssel zum Erfolg war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Damit stehen die Hauptstädterinnen nach zehn Partien auf dem 6. Tabellenplatz.

Die Spreefüxxe waren dabei von Beginn an hellwach. Während der ersten 20 Minuten hielt man die Gastgeberinnen stets auf ein bis zwei Treffer Abstand. Dann zeigten die Berlinerinnen eine kurze Schwächephase, welche Zwickau zunächst zum 8:8-Ausgleich nutzte und kurze Zeit später sogar zur 10:8-Führung ausbaute. Die Spreefüxxe fingen sich schnell, konnten ebenfalls einen 3:0-Lauf starten und gingen direkt mit 10:11 wieder in Führung. Kurz darauf hing es mit einem 11:12 in die Halbzeit.

Auch der Start in Hälfte zwei gehörte Berlin. Die an diesem Tag starke Tina Wagenlader am Kreis netzte zum 12:14, Paulina Momot erhöhte auf 12:15. Zwickau wehrte sich ebenfalls kämpferisch, allen voran Urgestein Jenny Choinowski. Doch eine Phase mit 3 Treffern durch Vanessa Magg bescherte den Spreefüxxen die ersten beiden 4-Tore Führungen (14:18/15:19). Ähnlich wie in Halbzeit eins hielt man den Abstand knapp 20 Minuten, bevor Zwickau der erneute Ausgleich gelang (22:22), kurz darauf sogar die 23:22-Führung. Die Partie war nun völlig offen. Zwickau gelang bis zur 54. Minute stets die Führung, welche die Spreefüxxe postwendend wieder ausglichen. Auch wie in Halbzeit eins gelang den Berlinerinnen nun ein 3:0-Lauf durch Laura Kirchhoff-Madsen, Tina Wagenlader und Natalie Schwarz. Beim 28:30 nahm BSV-Coach Rüdiger Bones die Auszeit. Doch die Spreefüxxe ließen sich nicht mehr abbringen. Ein Doppelpack von Anna Blödorn, die ihre beste Saisonleistung zeigte, besiegelt die Partie und den Auswärtserfolg für die Spreefüxxe.

Trainer Goncalo Miranda und Managerin Britta Lorenz waren sehr stolz auf ihre Mannschaft. „Wir sind ohne Simona und Fabienne noch ein Stück enger zusammengerückt und haben eine unfassbare Moral und Kampfgeist an den Tag gelegt. Fabienne Humer hat trotz extremer Magenprobleme die Zähne zusammengebissen und einen tollen Job gemacht. In den entscheidenden Phasen waren wir präsenter und somit kann ich meiner Mannschaft nur zu zwei verdienten Punkte gratulieren.“ so Lorenz.

Auf die Spreefüxxe warten zum Jahresende drei echte Brocken. In den drei letzten Spielen trifft auf Tabellenplatz 1,2 und 4. So erwartet man zunächst zu Hause Rosengarten, dann geht es nach Mainz und anschließend kommen die Kurpfalz Bären in die Hauptstadt.

 

Spreefüxxe Berlin:

Faßold, Krüger; Ansorge, Krakat (2), Momot (1), Humer, Blödorn (10/3), Kirchhoff-Madsen (2), Wagenlader (6), Schwarz (2), Förster (4), Magg (5)

Zeitstrafen: Krakat, Wagenlader

 

BSV Sachsen Zwickau:

Zenner, Szott; Müller, Rösike, Kracht (3), Herr (1), Pavlovic (3), Bolze (5), Hopp (1), Nagy (5), Choinowski (12/5), Pester

Zeitstrafen: Rösike, Pavlovic, Pester (3)

2018-12-03T12:50:41+00:00 Dezember 3rd, 2018|Spiel|0 Kommentare

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