//Spreefüxxe mit Pleite in Lintfort

Spreefüxxe mit Pleite in Lintfort

Foto: Thomas Sobotzki 

 

Die Spreefüxxe Berlin müssen sich bei der TuS Lintfort geschlagen geben. Gegen die Westdeutschen kassieren die Berlinerinnen eine 22:28-Niederlage und bleiben aber vorerst auf Tabellenplatz 7.

Dabei verschliefen die Spreefüxxe erneut die Startphase und liefen schnell einem 3:0 hinterher. Dieser Vorsprung der Gastgeberinnen hielt bis zur 20. Spielminute stand. Dann hatten die Berlinerinnen Aufwind und kämpften sich mit einem 3:0-Lauf auf 10:9 heran. Wenig später ging es mit einem knappen 11:10-Rückstand in die Halbzeitpause.

In Hälfte zwei verlief der Start deutlich besser. Man ging in Spielminute 33 erstmals durch Paulina Momot in Führung (12:13). Kurz darauf erhöhte Anna Blödorn sogar auf 12:14. Doch der Knoten war nicht geplatzt. Einige Pfostentreffer und vergebene Großchancen brachte Lintfort zurück. Vor allem Rückraumlinks Loes Vandewal bekam die Spreefüxxedeckung einfach nicht in den Griff. Trainer Goncalo Miranda versuchte es mit einer Manndeckung, doch das brachte größere Räume für die restlichen Angreiferinnen der TuS. Zehn Minuten vor Spielende war die Partie beim Spielstand von 18:18 erneut völlig offen. Simona Kolosove gelang das 18:19 per Strafwurf. Danach blieben die Spreefüxxe allerdings sechs Minuten ohne Treffer, während Lintfort ganze siebene Mal einnetzte. Einfache Ballverluste im Angriff bestraften die Hausherrinnen eiskalt mit Tempogegenstößen und so durften diese am Ende auch einen deutlichen 28:22-Sieg bejubeln.

Rückraumspielerin Anna Blödorn fand nach dem Spiel schwer Worte: „Es ist natürlich unendlich enttäuschend, wenn man sich nach einem schlechten Start während des Spiels wieder herankämpft, 10 Minuten vor Ende sogar in Führung geht und dann am Ende mit leeren Händen dasteht. Ich kann gar nicht so richtig sagen, woran es heute gelegen hat. Lintfort hat deutlich schneller gespielt als wir erwartet hätten. Dennoch machen wir in der Schlussphase es dem Gegner zu leicht und die Niederlage fällt eindeutig zu hoch aus.“

Für die Spreefüxxe steht ein freies Wochenende an. Danach kommen schwere Wochen auf die Spreefüxxe zu. Von sechs ausstehenden Partien bestreitet man fünf gegen die fünf oberen Plätze der Tabelle.

 

Spreefüxxe:

Faßold, Krügr; Kolosove (2/2), Ansorge (1), Krakat (6), Kunde (1), Momot (1), Humer, Blödorn (2), Kirchoff Madsen, Wagenlader (4), Schwarz (1), Förster (2), Magg (2)

Zeitstrafen: Wagenlader

 

Lintfort:
Gosch, Graef; Romeike, Dings (1), Legermann (6), Lambertz (6), van den Broek, Bruggeman (3), Kuik, Isaksen (1), van Nijf (1), Ueffing, Vandewal (10/3)

Zeistrafen: Bruggemann (3)

2018-11-19T13:18:53+00:00 November 19th, 2018|Spiel|0 Kommentare

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