//Spreefüxxe unterliegen Deutschem Meister

Spreefüxxe unterliegen Deutschem Meister

Fotos: Thomas Sobotzki – Fotodesign Berlin

Die Spreefüxxe Berlin sind in der dritten Pokalrunde ausgeschieden. Gegen den Deutschen Meister vom Thüringer HC gab es eine deutliche 17:43-Niederlage. Trotzdem waren sich die Zuschauer in der Sporthalle Charlottenburg einig ,ein sehenswertes Handballspiel erlebt zu haben.

Dabei war vor allem die Startphase der Spreefüxxe anders als zuletzt sehr stark. Vanessa Magg erzielte den ersten Treffer der Partie mit einem sehenswerten Rückraumwurf. Die Thüringerinnen brauchten hingegen lange um in die Partie zu finden. Torfrau Ann-Cathrin Gigerich war es zu verdanken, dass die Partie nicht länger ausgeglichen blieb. Allein zwei Strafwürfe und zahlreiche freie Würfe parierte die Schlussfrau des Thüringer HCs in den ersten Minuten. Die Thüringerinnen hingegen nutzten die hundertprozentigen Chancen und setzen sich nach 15 Minuten auf 3:8 ab. Spreefüxxe-Trainer Goncalo Miranda wechselte munter durch und alle Spielerinnen zeigten, dass sie sich gegen den Deutschen Meister messen wollen. Großes Lob gab es zudem für die Defensive der Berlinerinnen, welche die Thüringerinnen im Angriffsspiel vor Probleme stellte. Um mehr Räume zu schaffen, agierte THC-Coach Herbert Müller zeitweise mit sieben Feldspielerinnen. Zur Halbzeit hatte sich der Deutsche Meister einen beachtlichen Vorsprung erspielt. Doch der Schlusspunkt der ersten Hälfte gehörte den Spreefüxxen. Paulina Momot nahm sich in Unterzahl ein Herz und nagelte unverfroren das Leder zum 8:19 Halbzeitstand ein.

In der zweiten Hälfte ging den Spreefüxxen langsam die Kraft aus. Der Thüringer HC hingegen drehte das Tempo auf und erzielte viele einfache Treffer im Tempogegenstoß. Dennoch ließen die Spreefüxxe-Spielerinnen die Köpfe nicht hängen und versuchten sich bis zum Ende hin durch die Abwehr der Thüringerinnen durchzutanken. Paula Förster konnte sich sehenswert am Kreis absetzen, Fabienne Kunde erzielte zwei echte Rückraumbomber und Vanessa Magg überzeugt nervenstark von der Strafwurflinie. Allen in allem mussten die Spreefüxxe stückweise Lehrgeld zahlen und der Überlegenheit der Thüringerinnen Tribut zollen. Doch was es für die kommenden Spiele mitzunehmen gilt ist die Unverfrorenheit und die Torgefahr, die man in der gestrigen Partie an den Tag gelegt hat.

Für die Spreefüxxe steht ein freies Wochenende an, bevor am 10. November es vor heimischer Kulisse gegen die Trierer Miezen um zwei wichtige Punkte gehen wird.

 

Spreefüxxe Berlin:

Faßold, Krüger; Kolosove, Ansorge (1), Krakat (1), Kunde (2), Momot (2), Humer, Blödorn (1), Kirchhoff Madsen, Wagenlader (2), Schwarz, Förster (1), Magg (7/5)

Zeitstrafen: Blödorn, Wagenlader, Momot

 

Thüringer HC:

Zimmermann, Giegerich; Lang (4), Sazdovska (5), Mazzucco (6), Schmelzer, Triscsuk (3), Stolle (3), Luzumova (6/2), Bölk (5/2), Großmann (3), Jakubisova (5), Huber (3)

Zeitstrafen: Sazdovska, Mazzucco, Bölk, Huber

2018-11-01T14:34:28+00:00 November 1st, 2018|Allgemein|0 Kommentare

Über den Autor:

Hinterlassen Sie einen Kommentar