//Spreefüxxe mit unnötiger Niederlage

Spreefüxxe mit unnötiger Niederlage

Die Spreefüxxe Berlin müssen vor heimischer Kulisse eine unnötige Pleite in kauf nehmen. Gegen den Aufsteiger von der HSG Gedern/Nidda kassieren die Hauptstädterinnen eine 24:26-Niederlage.

Spreefüxxe Trainer Goncalo Miranda hatte seine Mannschaft während der Trainingswoche erneut gut auf den Gegner eingestellt. Die Aufgabe war es das Spiel breit zu machen und die Lücken auf den Halb- und Außenpositionen zu suchen. Doch egal, wie oft man den Spielerinnen das an diesem Tag auch sagte, es schien einfach nicht in die Köpfe hineinzukommen. Immer und immer wieder versuchten sie durch den kompakten Mittelblock der Gäste zu kommen. Die HSG hingegen spielte einen disziplinierten Handball. Mit langen Angriffen warteten sie geduldig ab, bis sich eine Lücke im Abwehrverband der Spreefüxxe auftat oder sich die quirlige HSG-Kreisläuferin Leonie Nowak absetzen konnte. So schafften es die Gäste sich innerhalb der ersten Hälfte zunächst auf vier Tore abzusetzen (7:11). Natascha Faßold im Berliner Tor konnte mit einigen Glanzparaden ihre Mannschaft jedoch im Spiel halten. Durch kurzzeitige Druckphasen kamen die Spreefüxxe innerhalb der Partie immer wieder zurück und kämpften sich zur Pause auf einen Treffer ran (13:14).

Als Vanessa Magg dann nach der Pause den Ausgleich erzielen konnte, hätten viele an eine Wende des Spiels geglaubt. Doch es schlichen sie erneut unnötige Fehler im Spiel nach vorne ein und man vergab in den entscheidenden Phasen zu viele freie Chancen. Die HSG kämpfte sich durch die Partie und hatte am Ende auch mit etwas Glück durch Abpraller und unglücklicher Schiedsrichterentscheidungen in den entscheidenden Phase die Nase schlussendlich vorn.

Für die junge Spreefüxxe-Mannschaft heißt es nun aus der Partie zu lernen. Auch Managerin Britta Lorenz zog es ein deutliches Resumeé: „Ich bin nach dieser Pleite sehr enttäuscht. Hätte sich die Mannschaft an die klaren Ansagen unseres Trainers gehalten, hätten wir die Partie gewonnen. Allein in der Abwehr wurden unglaubliche Fehler gemacht. Da waren wir in der Vorbereitung bereits besser und sicherer aufgestellt. Insgesamt hat die Aggressivität und der Biss gefehlt. Daraus gilt es nun Konsequenzen zu ziehen und für die nächsten Spiele die notwendige Disziplin an den Tag zu legen. Der Sieg für die HSG Gedern/Nidda geht in Ordnung, da sie den Sieg mehr wollten als wir und disziplinierter gespielt haben.“

Am kommenden Wochenende reisen die Spreefüxxe mit Wiedergutmachungsvorsätzen zur H2KU Herrenberg. Nur vier Tage später empfangen die Berlinerinnen dann den Thüringer HC zum Pokalduell im heimischen Fuxxbau.

 

Spreefüxxe:

Faßold, Krüger; Kolosove (5/5), Ansorge, Krakat (1), Kunde (2), Momot, Humer, Blödorn (7/3), Wagenlader (2), Schwarz (1), Förster (2), Magg (4)

Zeitstrafen: Blödorn (2), Wagenlader

 

HSG Gedern/Nidda:

Elisath,, Heß; Rösner (2), Schüler (1), Niebergall (6), Kraft, Mulch, Thiele (3), Schmeißer, Eisenacher (1), Becker (1), Amos (6/2), Nowak (4), Schindler (8/6)

Zeitstrafen: Schüler, Becker, Nowak

2018-10-21T20:05:23+00:00 Oktober 21st, 2018|Spiel|0 Kommentare

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