//Spreefüxxe ziehen in die dritte Runde ein

Spreefüxxe ziehen in die dritte Runde ein

Die Spreefüxxe Berlin bezwingen in der zweiten Runde des DHB-Pokals den SV Werder Bremen. Gegen die Norddeutschen setzen sich die Berlinerinnen denkbar knapp mit 20:19 durch und ziehen in die dritte Runde ein. Entscheidende Akteure bei den Gastgeberinnen waren die erneut stark aufspielenden Vanessa Magg und Keeperin Natascha Faßold.

Die Partie begann fünfzehn Minuten verspätet, da die Gäste auf dem Weg nach Berlin in einen Stau gerieten. Die Spreefüxxe, die sich eigentlich vorgenommen hatten gut in die Partie zu starten, brauchten in der Offensive lange um einen Spielfluss zu finden. Vor allem von der rechten Angriffsseite kam wenig Druck. Immer wieder verließ man sich auf Vanessa Magg, die ihrer Rolle mehr als gerecht wurde. Mit neun Treffern war sie an diesem Tag die erfolgreichste Schützin. Bremen versuchte die Berlinerinnen mit ihren eigenen Waffen zu schlagen, agierten mit viel Tempo aus der ersten und zweiten Welle. Im Positionsangriff hatten die Spreefüxxen den Werder-Angriff hingegen gut unter Kontrolle. Doch man brachte die Gäste mit einfachen Fehlern immer wieder zurück ins Spiel. Die Einwechslung von Fabienne Kunde auf der rechten Rückraumposition brachte frischen Wind ins Berliner Angriffsspiel. Zur Pause setzten sich die Hausherrinnen mit 12:9 leicht ab.

Leider konnten die Spreefüxxe das in der zweiten Hälfte nicht fortsetzen. Doch auch Bremen tat sich schwer. Eine Anhäufung von technischen Fehlern auf beiden Seiten war die Überschrift der zweiten Spielhälfte. Die Berlinerinnen erzielten gerade mal vier Treffer in achtzehn Minuten, davon drei durch Vanessa Magg. Kein Team konnte sich absetzen und so blieb es bis zum letzten Angriff spannend. Tina Wagenlader netzte knapp vier Minuten vor Ende zum 20:18, doch nur 30 Sekunden später verkürzte Lena Janssens erneut auf einen Treffer. Einer gut agierenden Abwehr und einer stark aufgelegten Natascha Faßold war es letztendlich zu verdanken, dass man zum Spielende die Nase knapp vorne behielt.

Spreefüxxe Managerin Britta Lorenz war erleichtert über das Weiterkommen ihrer Mannschaft: „Insgesamt war es ein wenig ansehnliches aber durchaus spannendes Spiel. Beide Teams haben mit einem stark dezimierten Kader ihr Bestes gegeben, wir hatten schlussendlich das glücklichere Ende. Klar ist aber auch, dass die Karten am kommenden Wochenende beim Ligaspiel in Bremen komplett neu gemischt werden.“

 

Spreefüxxe Berlin:

Faßold, Krüger, Kolosove (5/1), Ansorge, Krakat (1), Kunde (1), Momot, Wagenlader (3), Schwarz, Förster (1), Magg (9/2)

Zeitstrafen: Wagenlader, Förster (2), Magg

 

SV Werder Bremen:

Andresen, Meyer; Schaffrick, Thomas (2), Janssens (5), Heinrich, Neßlage (1), Osterthun, Selmeci, Börsen (4), Otto (7/4)

Zeitstrafen: Neßlage, Osterthun

2018-10-06T23:36:17+00:00 Oktober 6th, 2018|Spiel|0 Kommentare

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