//Spreefüxxe mit erstem Auswärtssieg

Spreefüxxe mit erstem Auswärtssieg

Die Spreefüxxe Berlin konnten am gestrigen Sonnabend ihr erstes Auswärtsspiel mit 20:24 gewinnen. Gegen Aufsteiger Nord Harrislee entführen die Spielerinnen von Trainer Goncalo Miranda zwei wichtige Punkte. Damit klettern die Spreefüxxe nach vier Spieltagen auf den 11. Tabellenplatz.

Nachdem sich zu den verletzten Spielerinnen nun auch noch Fabienne Humer krank abmelden musste, reisten die Berlinerinnen mit nur 9 Feldspielerinnen in den Norden. Dennoch wollte man nach dem verpatzten Spielen gegen Kirchhof und Rödertal eine Antwort geben und gegen den Aufsteiger eine bessere Leistung abrufen. Vor allem Vanessa Magg ging dabei voran. Die junge Österreicherin ist in dieser Saison zur Führungsspielerin geworden und konnte die Lücke um die verletzte Anna Blödorn auch in Harrislee exzellent schließen. Sie eröffnete die Partie zum 0:1, insgesamt netzte sie neun mal ein, drei Mal souverän vom Siebenmeterpunkt. Die Spreefüxxe erwischten diesmal einen besseren Start als in den Partie zuvor und gingen mit 1:3 in Führung. Harrislee fing sich jedoch und konnte beim 4:4 ausgleichen, ging kurz später sogar mit 6:4 in Führung. Ein 4:0-Lauf der Berlinerinnen folgte und brachte die 6:8-Führung für die Gäste. Bis zur Pause konnte sich keines der Teams absetzen. Simona Kolosove erzielte mit der Pausenglocke den knappen ein-Tore-Vorsprung zum 10:11.

In der zweiten Hälfte konnten die Spreefüxxe Harrislee lange auf zwei bis drei Tore Abstand halten. Beim 16:20 in der 47. Minute setzte man sich erstmals auf vier Treffer ab. Doch zwei Zeitstrafen in Folge gegen Vanessa Magg nutzten die Hausherrinnen und kämpften sich auf 20:20 zurück. In der Schlussphase waren die Spreefüxxe nun fast fort weg in Unterzahl. Doch davon ließen sich die Spielerinnen nicht beirren, zeigten Herz und gewannen am Ende verdient mit 20:24.

Managerin Britta Lorenz war am Ende sehr stolz auf die junge Truppe: „ Gerade in der zehnminütigen Endphase des Spiels, wo wir dauerhaft in Unterzahl waren, sind die Spielerinnen ruhig geblieben, haben Übersicht bewiesen und die Chancen gut genutzt. Natascha Faßold hat ein tolles Spiel gezeigt, denn trotz zweier Kopfwürfe war sie in dieser Endphase der entscheidende Unterschied. Das Team hat gekämpft, alles gegeben und Charakter gezeigt“.

Am kommenden Wochenende empfangen die Spreefüxxe den SV Werder Bremen zum DHB-Pokal im heimischen Fuxxbau. Eine Woche später reist man zum Ligaspiel nach Bremen.

 

Spreefüxxe Berlin:

Faßold, Krüger; Kolosove (3), Ansorge, Krakat (1), Kunde (2), Momot, Wagenlader (4), Schwarz (3), Förster (2), Magg (9/3)

Zeitstrafen: Kolosove, Kunde, Wagenlader, Förster, Magg (2)

 

TSV Nord Harrislee:

Sibbersen, Tiedemann, Fasold; Krey, Fischer, Natusch, Woch (2/1), Frauenschuh (2), Carstensen (6), Lache, Lauf, Andresen (2), Peters (7/2), Melfsen (1)

Zeitstrafen: Carstensen (2), Melfsen (2)

2018-09-30T20:48:28+00:00 September 30th, 2018|Spiel|0 Kommentare

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