//Spreefüxxe mit erneut deutlicher Niederlage

Spreefüxxe mit erneut deutlicher Niederlage

Die Spreefüxxe Berlin müssen die zweite herbe Niederlage in Folge verkraften. Gegen Bundesligaabsteiger HC Rödertal verloren die Berlinerinnen vor heimischer Kulisse mit 18:28.

Trotz jeglicher Bemühungen und Umstellungen fanden die Hausherrinnen zu keiner Zeit richtig in die Partie. Von Beginn an ließ man hundertprozentige Chancen aus und fand seine Meisterin in HCR-Torfrau Ann Rammer. Zudem hatte in der Anfangsphase der Partie erneut Abstimmungsprobleme im Abwehrverband, was Rödertal nutzte und mit Kreuzbewegungen stets einen Durchbruch fand. So stand es bereits nach fünf Minuten 1:4, was man unbedingt vermeiden wollte. Trainer Goncalo Miranda peitschte seine Spielerinnen von außen an, die bemüht waren, aber an diesem Tag einfach nicht den roten Faden fanden. Da die in den Partien zuvor stark aufspielende Vanessa Magg leider einen schwarzen Tag erwischte, fehlte zudem eine Spielerin, die mit einfachen Toren eine Entlastung schaffte. Eben diese hatte der HCR mit Brigita Ivanauskaite, welche eben in aussichtlosen Angriffen die Kugel nahm und einfach einnetze. Hingegen mussten sich die Hausherrinnen gegen die robuste Abwehr der Bienen jeden Treffer schwer erarbeiten. Die hohe Anzahl an technischen Fehler, die dabei entstand machte den erfahrungsmäßig überlegenen Rödertalbienen an diesem Tag leichtes Spiel. Mit 8:15 ging es in die Halbzeitpause.

Für die zweite Spielhälfte nahm man sich viel vor. Man versuchte es mit einer offensiven Abwehrvariante und ging nach wie vor mit Tempo nach vorne. Doch es sollte an diesem Tag einfach nicht sein. Es fehlten der Spielwitz und auch die Cleverness um Rödertal wirklich gefährlich zu werden. Der Ausfall von mehreren Leistungsträgerinnen war in diesem Spiel einfach nicht zu kompensieren. Am Ende war es erneut eine Partie mit viel Lehrgeld für das junge Füxxeteam, auf die nach wie vor viel Arbeit wartet.

Trainer Goncalo Miranda fand folgende Worte zum Spiel: „Es war ein taffes Spiel gegen eine große und starke Abwehr. Sie haben am Sechsmeter gestanden und wir haben es nicht geschafft aus dem Rückraum gute Würfe abzuliefern. Genauso haben wir es nicht geschafft sie am Sechsmeter so in die horizontale Bewegung zu bringen, dass sich Lücken für uns ergeben. Es ist immer schlecht zu verlieren, aber wir können viel aus dem Spiel mitnehmen. Die Partie hat uns gezeigt woran wir arbeiten müssen und es ist ein weiterer Schritt in der Entwicklung des Teams. Nächstes Wochenende haben wir ein weiteres Spiel und wir wollen unbedingt zeigen, dass wir besser spielen und gewinnen können.“

Am kommenden Sonnabend reisen die Spreefüxxe zum TSV Nord Harrislee. Gegen den Aufsteiger will man eine deutliche Leistungssteigerung erbringen.

 

Spreefüxxe Berlin:

Faßold, Krüger; Kolosove (1), Ansorge (1), Krakat (1), Kunde (3), Momot, Humer (3), Wagenlader (2), Schwarz, Förster (5), Magg (2)

Zeitstrafen: Momot, Wagenlader

 

Rödertalbienen:

Rammer, Minami; Szczecina (3), Boesen, Ossenkopp (4), Hasselbusch, Alesiunaite (6/4), Ivanauskaite (6), Eckart, Jander (3), Kreibich (4), Pollakowski (1), Loehnig (1)

Zeitstrafen: Alesiunaite, Ivanauskaite, Boesen

2018-09-23T21:00:29+00:00 September 23rd, 2018|Spiel|0 Kommentare

Über den Autor:

Hinterlassen Sie einen Kommentar