//Spreefüxxe siegen in Trier

Spreefüxxe siegen in Trier

Foto: René Günzel

 

Die Spreefüxxe Berlin können das Auswärtssspiel bei den Trier Miezen für sich entscheiden. In einer packenden Partie gewinnen die Damen aus der Hauptstadt mit 26:23.

Die Spreefüxxe begannen genau wie im Spiel gegen Beyeröde mit einer Manndeckung. Ria Estermann nahm Spielmacherin Maja Zrnec aus dem Spiel. Das brachte allerdings große Räume für die Rückraumschützinnen der Miezen, die in der Anfangsphase wurfgewaltig auftraten. Doch die Spreefüxxe fanden vorne gut in die Partie, scheiterten wenn letztlich nur an der Chancenverwertung. Nach einer knappen viertel Stunde ging man das erste Mal in Führung. Zunächst netzte Stefanie de Beer vom Punkt zum 8:8 ein, bevor wenig später Ria Estermann die 8:9-Führung per sehenswertem Kempa erzielte. Doch Trier ließ nicht nach, nutzte eine Überzahlsituation und ging wieder in Fürhuing.

So blieb die Partie bis zur Halbzeitpause ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Trier hatte die Nase mit 14:13 minimal vorn.

In der Pause appellierte Christian Schücke an seine Mannschaft geduldig zu bleiben und am Ende die körperliche Fitness als Trumpf auszuspielen. Er sollte Recht behalten. Ria Estermann agierte nun etwas defensiver und zerstörte den Aufbau der Miezen. Vorne ließ man den Ball laufen und setzte sich immer wieder durch. Mna hätte den Sack durchaus früher zu machen können, ließ man doch erneut zu viele klare Chancen liegen.

Zum Glück der Spreefüxxe war Natascha Faßold in der zweiten Hälfte ein starker Rückhalt. Gute sieben Minuten vor Spielende erzielte Paula Förster die Führung der Spreefüxxe zum 23:24. Routiniert und diszipliniert ließen sich die Spreefüxxe von da an, nicht mehr aus der Ruhe bringen und nahmen die Punkte verdient mit in die Hauptstadt.

Britta Lorenz war nach dem Spiel erleichtert: „Es hat sich bezahlt gemacht, dass wir bereits einen Tag vorher angereist sind. Das war eine kämpferisch starke Leistung der Mannschaft, die sich in einem schweren Spiel am Ende durchgesetzt haben. Ich freue mich, dass wir mit diesem Sieg auf den 5. Tabellenplatz vorrutschen und nun ein kleines Polster auf die Abstiegsplätze haben.“

Für die Spreefüxxe geht es in zwei Wochen zu Hause gegen Mainz weiter. Gegen den aktuellen Tabellennachbar darf man erneut auf einen engen Fight hoffen.

 

Spreefüxxe Berlin: 

Faßold, Krüger; Kunde, Estermann (5), de Beer (2/1), Eber (5), Blödorn (9/3), Sposato, Trumpf (1), Mrozinski (2), Förster (2), Weier

Zeitstrafen: Estermann, Eber, Blödorn,  Mrozinski (3)

 

DJK/MJC Trier:

Minami, Kraemer; Petrovska, Sattler (3), Houben (6), Czanik (3), Tolic, Smits, Müller (3/3), Szabo (6), Zrnec (1), Constantinescu (1), Welter

Zeitstrafen: Houben (2), Tolic, Zrnec, Constantinescu

2018-03-25T18:22:19+00:00 März 25th, 2018|Spiel|0 Kommentare

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