//Spreefüxxe mit herbem Dämpfer

Spreefüxxe mit herbem Dämpfer

Foto: Thomas Sobotzki – Fotodesign Berlin

 

Die Spreefüxxe Berlin unterliegen beim Tabellenführer Buchholz klar mit 32:18. Mit dezimiertem Aufgebot reicht es für eine gute erste Hälfte. Danach nahmen die Hausherrinnen Fahrt auf und schickten die Berlinerinnen mit der bislang deutlichsten Niederlage nach Hause.

Aufgrund der personellen Lage hatte sich Trainer Christian Schücke für eine offensive Abwehrvariante entschieden. Ria Estermann sollte das Angriffsspiel, das in der Regel von langen Kreuzungen geprägt ist, auf der vorgezogenen Abwehrposition frühzeitig attackieren. Das gelang vor allem in Hälfte eins sehr gut. Das die Spreefüxxe mit drei Toren Rückstand in die Pause gingen, lag letztendlich nur an einer desolaten Chancenverwertung. Doch das 14:11 ließ für den zweiten Durchgang noch Luft nach oben und man hatte gezeigt, dass man sich hier nicht kleinbeigeben müsse.

Doch den Start in Halbzeit zwei verschliefen die Haupstädterinnen komplett. Von 14:11 zogen die Gastgeberinnen binnen kurzer Zeit, vor allem durch einfache Tempogegenstoßtore, auf 20:12 davon. Man fand vorne einfach nicht mehr zueinander und kassierte einen einfachen Ballverlust nach dem anderen, welches die Flügelflitzerinnen aus Rosengarten knallhart bestraften. Christian Schücke versuchte alle Möglichkeiten das Spiel umzustellen, doch ihm fehlten vor allem im Rückraum die Alternativen. So leistete man sich nach dem Erfolgslauf der Rückrunde nun einen ersten herben Dämpfer, den es am kommenden Wochenende vor heimischer Kulisse auszubügeln gilt. Dann kommt mit dem TV Beyeröde der aktuelle Tabellenfünfte in den Fuxxbau.

 

Spreefüxxe Berlin:

Faßold, Krüger; Krakat (3), Kunde (1), Estermann (2), de Beer, Eber (3), Blödorn (2), Spoato, Trumpf (6/3), Förster (1), Weier

Zeitstrafen: Krakat, Blödorn (2), Förster

 

HL Buchholz 08-Rosengarten:

Vogel, Hoogenboom,; Schulz (2), Land (6), Schultze (3/1), Limberg (5), Heldmann (5), Luschnat (1), Lamp (4), Herbst, Schult, Schneider (1), Puls (5), Genilke

Zeitstrafen: Schultze, Heldmann, Schult

2018-03-05T16:00:31+00:00 März 5th, 2018|Spiel|0 Kommentare

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