//Spreefüxxe mit Befreiungsschlag gegen Hannover

Spreefüxxe mit Befreiungsschlag gegen Hannover

Fotos: Thomas Sobotzki – Fotodesign Berlin

 

Nach zwei Niederlagen in Folge gelang den Spreefüxxe Berlin am gestrigen Sonnabend der erste Sieg im neuen Jahr. Gegen die HSG Hannover-Badenstedt erzielten die Hauptstädterinnen vor heimischem Publikum einen souverän 30:24-Erfolg.

Das 0:1 durch Mieke Düvel sollte die erste und letzte Führung der Gäste in dieser Partie bleiben. Die Spreefüxxe traten von Beginn an mit viel Überzeugung auf und gingen mit viel Tempo nach vorne. Das wurde belohnt. Bereits nach 10 Spielminuten hatte man genauso viele Treffer erzielt, wie noch am vergangenen Sonnabend in der gesamten ersten Halbzeit. Doch die Gäste hielten bis dato gut dagegen. Gingen ebenfalls viel Tempo und versuchten einfache Tore im Gegenstoß zu erzielen. Bis zur 20. Spielminute blieb das Spiel auf Augenhöhe (10:10). Es folgte eine beeindruckende Phase der Gastgeberinnen, wobei besonders die torhungrigen Anna Blödorn und Vanessa Magg auf den beiden Halbpositionen einen Großteil dazu beisteuerten, dass man bis zur Halbzeit einen 8:2 Zwischenspurt hinlegte. Mit 18:12 ging es in die Kabine.

Auch nach der Pause ließen die Spreefüxxe keinen Zweifel aufkommen, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. Laura Sposato und ein Doppelschlag von Anna Blödorn erhöhten den Vorsprung binnen kurzer Zeit auf 21:12. Die Abwehr, zusammen mit der stark agierten Natascha Faßold im Tor, brachten die Hannoveranerinnen zur Verzweiflung. Vorne fand man zur alten Leichtigkeit zurück und erspielte sich zahlreiche Chancen. Wäre man mit genau diesen allerdings weniger leichtfertig umgegangen, hätte man die HSG durchaus mit einer höheren Packung nach Hause schicken können. So stand ein verdienter 30:24-Erfolg zu Buche mit dem man die Rechnung aus dem Hinspiel souverän begleichen konnte.

„Ich bin sehr zufrieden mit dem Spiel des Teams. Sowohl spielerisch aber auch kämpferisch haben wir gezeigt, dass wir es können. Mit dieser Antwort hat sich das Team für die schlechte Leistung in der letzten Woche rehabilitiert.“, so Managerin Britta Lorenz.

Auf die Spreefüxxe wartet ein spannender Februar. Nächste Woche gastiert man in Herrenberg, bevor es dann drei Kracher im heimischen Fuxxbau gegen Bremen, Halle und Zwickau geben wird.

 

Spreefüxxe Berlin: 

Faßold, Krüger; Neuendorf, Krakat (1), Kunde, Estermann (3), de Beer (3), Eber (4), Blödorn (7), Sposato (2), Trumpf (1/1), Mrozinksi (1), Förster (2), Magg (6), Weier

Zeitstrafen: de Beer, Förster

 

HSG Hannover-Badenstedt:

 Belgard, Kemmer; Pollakowski (5/3), Seehausen (3), Düvel (3), Krängel (4/2), Gerber, Wagenlader (1), Pollex, Ahrens (1), Neuendorf (1), Gräser (2), Defayay (1), Pollmer (3/1)

Zeitstrafen: Gerber, Defayay

2018-01-28T17:42:07+00:00 Januar 28th, 2018|Spiel|0 Kommentare

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