//Spreefüxxe erkämpfen erneut Auswärtspunkt

Spreefüxxe erkämpfen erneut Auswärtspunkt

Foto: Andy P. Kämpf

 

Die Spreefüxxe Berlin können beim TV Beyeröde den nächsten Auswärtspunkt einfahren. In einer hart umkämpften Partie ist es am Ende ein gewonnener Punkt für die Berlinerinnen, die sich für eine starke Abwehrleistung belohnen.

 

Denn vor allem der Start lief auch dieses Mal wieder alles andere als nach Plan. Spielmacherin Anna Eber fiel kurzfristig mit Magen-Darm-Infekt aus, dafür war Sabrina Neuendorf mitgereist. Ganze 7:33 dauerte es bis Paula Förster den ersten Treffer für die Berlinerinnen einnetze. Nach 11 Minuten lag man erneut deutlich mit 5:1 zurück. Danach riss sich die Mannschaft von Christian Schücke langsam zusammen. Tor für Tor machten sie wett. Vor allem Anna Blödorn und Samira Krakat übernahmen in dieser Phase Verantwortung. Kurz vor der Pause gelang der Ausgleich zum 10:10. Allerdings musste man mit der Pausensirene noch das 11:10 durch Anna-Lena Tomlik in Kauf nehmen.

 

Die zweite Spielhälfte bot Spannung pur. Diesmal erwischten die Spreefüxxe den besseren Start. Sophie Mrozinski glich zum 11:11 aus, wenig später erzielte Anna Blödorn die erste Berliner Führung. Nach knapp 40 Spielminuten waren es zwei Tore vor für die Gäste. Doch Beyeröde glich erneut aus. Die Spreefüxxe kassierten besonders in dieser Phase des Spiels viele Zeitstrafen und Strafwürfe gegen sich. Sophie Mrozinki schied in der 43. Spielminute nach ihrer 3. Zeitstrafe aus und musste von nun an zuschauen. Lange sah es so aus als hätten die Hausherrinnen die Nase vorn. Beim 25:23 für Beyeröde und einer erneuten Zeitstrafe gegen Berlins Stefanie de Beer fühlten sich die Heimischen schon auf der Siegerstraße. Doch die Spreefüxxe kämpfen. Ria Estermann verkürzte in Unterzahl zum 25:24. Kurz darauf parierte Natascha Faßold eine Hundertprozentchance und 25 Sekunden vor Ende konnte Laura Sposato den Ausgleich einwerfen. Insgesamt haderte Trainer Christian Schücke aber mit der Ballsicherheit und Chancenverwertung seiner Spielerinnen und der ungleichen Bestrafung der Teams durch die Schiedsrichter. Nach diesem Spielverlauf können die Spreefüxxe mit diesem Punkt zufrieden sein und entsprechend groß war auch die Freude. Ähnlich wie in Zwickau bewiesen die Spielerinnen zum Ende hin nerven und dürfen einen weiteren wichtigen Punkt im Abstiegskampf mit nach Hause nehmen.

 

Spreefüxxe Berlin:

Faßold, Krüger; Neuendorf (2), Krakat (4), Estermann (2), de Beer, Blödorn (6), Sposato (1), Schwarz, Trumpf (3/2), Mrozinski (3), Förster (3), Magg (1), Weier

Zeitstrafen: de Beer (2), Blödorn, Mrozinski (3)

 

TV Beyeröde:

Weste, Centini; Michailidis, Reinarz (5/4), Fabisch, Ruthenbeck (4/3), Hufschmidt, Adams (3), Stefes (2), Klinnert (1), Janouskova (6), Tomlik (1), Adeberg (2), Knippert (1)

 Zeitstrafen: Ruthenbeck

2017-10-29T12:49:29+00:00 Oktober 29th, 2017|Spiel|0 Kommentare

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