//Spreefüxxe erhalten gegen Dortmund Lehrstunde

Spreefüxxe erhalten gegen Dortmund Lehrstunde

Fotos: Andreas Kunde

 

Die Spreefüxxe Berlin haben ihr Pokalspiel gegen Borussia Dortmund deutlich mit 35:10 verloren. Dabei war der Erstligist über die gesamte Spieldauer klar überlegen und ließ keine Zweifel aufkommen, dass sie erneut ins Final Four einziehen wollen.

Für die Spreefüxxe war das Spiel eine Lehrstunde. In Sachen Tempohandball und einer kompakten Defensivarbeit boten die Dortmunderinnen Handball aus dem Lehrbuch. Für die Mehrzahl der Spielerinnen der Spreefüxxe war es eine große Erfahrung und der Respekt entsprechend groß. Statt selbstbewusst aufzuspielen, war man besonders am Anfang von der körperlichen Überlegenheit und dem Druck der Borussinnen überrannt. Lange brauchte man um ins Spiel zu kommen und vor allem im Angriff fand man einfach kein Mittel um gegen die starke Abwehr der Dortmunderinnen durchzukommen. Fand man dann doch einmal die Lücke, war Nationaltorhüterin Clara Woltering zur Stelle. So verbuchte das Konto der Spreefüxxe zur Halbzeit schlappe 2 Treffer, während man mit 16 Gegentreffern durchaus noch leben konnte.

Wie bereits am vergangenen Wochenende in Halle war das Manko der Spreefüxxe der Angriff. Zu viele Einzelaktionen, viel Aufwand ohne Erfolg zeichnet momentan das Aufbauspiel. Trainer Christian Schücke gab während der Partie allen Spielerinnen Einsatzzeiten. So standen mit Fabienne Kunde, Samira Krakat und Laura Sposato zeitweise die A-Jugend gemeinsam auf der Platte. Zudem gab die 15-jähige Annabelle Krüger ihr Debut im Kasten der Spreefüxxe und machte ihre Sachen sehr beachtlich.

Der Endstand von 10:35 ist für die Spreefüxxe momentan irrelevant. Die Borussia hat mit einem souveränen Auftreten gezeigt, dass sie mit diesem Kader internationale Klasse haben. Für die Berlinerinnen ist der Pokal abgehakt, es gilt sich auf das wichtige Ziel Klassenerhalt zu konzentrieren. Am kommenden Samstag muss das Team der Spreefüxxe zum BSV Sachsen Zwickau. Für beide Teams eine wichtige Partie, um zu zeigen in welche Richtung es in der Tabelle geht.

 

Spreefüxxe Berlin:

 Meyer, Faßold, Krüger; Krakat, Kunde (1), de Beer (1), Eber (1), Blödorn (4/1), Sposato, Schwarz, Trumpf, Mrozinski (1), Förster (1), Grätz, Magg (1), Weier

Zeitstrafen: Eber, Mrozinksi

 

Borussia Dortmund:

Ferenczi, Woltering, Burrekers; Kramer (3), Weisheitel (2), Müller, C. (2), Müller, A. (2), Espinola (6), Galinska (7/2), Stockschläder (1), van Kreij (2), Huber (7/1), Mansson (2), Vaszari (1)

Zeitstrafen: Weisheitel, van Kreij

2017-10-08T21:50:15+00:00 Oktober 8th, 2017|Spiel|0 Kommentare

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