//Nach starkem Kampf am Ende ohne Belohnung

Nach starkem Kampf am Ende ohne Belohnung

Foto: Detlev Keller

 

Die Spreefüxxe Berlin sind mit einer bitteren Enttäuschung aus Bremen in die Hauptstadt zurückgekehrt. Nach einer starken Leistung über weite Strecken des Spiels, musste am Ende doch das Spiel an 29:26 verloren geben.

Dabei waren die Vorzeichen alles andere als optimal. Die Spreefüxxe mussten auf Kreisläuferin Sophie Mrozinski verzichten, zudem gingen viele Spielerinnen angeschlagen in die Partie. Veronic Grätz, Stefanie de Beer und Vanessa Magg rückten in die erste Sechs und machten einen guten Job. Der Start der Partie verlief zunächst gut für die Spreefüxxe. Bis zum 2:3 erzielte man jeweils die Führung. Doch dann kam der starke Werder-Rückraum so langsam in Fahrt und die ungewohnt formierte Abwehr der Berlinerinnen brauchte eine Zeit um sich darauf einzustellen. Mit 7:3 setztze sich Bremen zunächst ab, doch die Spreefüxxe kämpften sich zurück in die Partie und machten den Rückstand allmählich wett. Kapitän Anna Blödorn glich nach 19 Spielminuten per Strafwurf zum 10:10 aus. Wenig später brachte Stefanie de Beer die Spreefüxxe mit einem Doppelpack zum 12:13 wieder in Führung. Bis zur Pause konnte diese sogar noch auf drei Tore ausgebaut werden (15:18).

Die zweite Hälfte erhöhte Werder noch einmal den Druck. Immer wieder versuchten sie ihre Rückraumshooterinnen Merle Heidergott und Isabelle Dölle in Szene zu setzen. Doch die Spreefüxxe kämpften und gaben die Führung lange nicht her. Erst in der 51. Spielminute schaffte Werder den Ausgleich. Von da an erlitt das Spiel die Wendung. Während auf Seiten der Spreefüxxe jeder Treffer mit Schritten zurückgepfiffen wurde, nutze Werder die Chance und zog auf 27:24 davon. Eine Zeitstrafe gegen Anna Blödorn brach den Spreefüxxen das Genick und brachte Werder auf die Siegerstraße zurück. Trotz aller Bemühungen war es den Spreefüxxe nicht vergönnt gewesen und die Enttäuschung war am Ende entsprechend groß.

Managerin Britta Lorenz fand als erste nach Niederlage die Worte: „ Die Mannschaft hätte es nach dieser Leistung und den Vorzeichen der letzten Woche verdient gehabt hier etwas mitzunehmen. Wir verlieren die Partie zwischen der 51. Und 56. Spielminute, die wir 3:0 verlieren. In dieser Phase muss man ganz klar sagen, dass uns viele Aktionen weggepfiffen wurden, welche die Mannschaft letztendlich aus dem Konzept gebracht hat. So jubelte am Ende der Gastgeber über zwei Punkte.“

Am kommenden Sonntag reisen die Spreefüxxe nach Halle. Diese verloren ihr gestriges Heimspiel gegen Waiblingen-Korb knapp mit 25:26. Für die Berlinerinnen keine leichte aber auch wiederum keine unmögliche Aufgabe.

 

Spreefüxxe Berlin:

Meyer, Faßold; Krakat, Kunde, de Beer (3), Eber (6), Blödorn (5/4), Sposato, Schwarz (2), Trumpf (2), Förster (4/1), Grätz, Magg (4)

Zeitstrafen: Eber, Schwarz (2), Blödorn (2)

 

SV Werder Bremen:

Meyer, Anschütz; Heidergott (12), Thomas, Mehrtens (1), Janssens (2), Heinrich (1), Neßlage (1), Osterthun (2), Dölle (7/2), Börsen (1), Barger, Otto (2/2), Döpke

Zeitstrafen: Heidergott, Janssens, Heinrich, Barger, Otto

2017-09-24T19:49:28+00:00 September 24th, 2017|Spiel|0 Kommentare

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